Battle der Super-Hirne: Trivial oder genial? - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Battle der Super-Hirne Trivial oder genial?

Referate als Event: Beim "Science Slam" wetteifern Studenten und Doktoranden darum, wer besonders lustig, unterhaltsam und verständlich über Quantentheorie und Tumorerkennung sprechen kann. Das Deutschland-Finale bestritten Protonenbefreier und Energieverschwender.
1 / 6

Bester Battler: Martin Buchholz, 34, gewann das "Science Slam"-Finale in Berlin und bekam die Hirn-Trophäe. Ihm habe seine Lehrerfahrung geholfen, sagte er, und dass er seit früher Kindheit Theater spiele. In seinem Siegervortrag ging es um den Energieerhaltungssatz - eigentlich ein trockenes Thema. An der TU Braunschweig erklärt er Studenten sonst, wie Thermodynamik funktioniert. Die anderen Finalisten referierten über Stringtheorie und Tumorerkennung. mehr...

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft Braunschweig
2 / 6

Protonenbefreier: Sascha Vogel, 28, hat Physik in Frankfurt am Main studiert, jetzt arbeitet er in Nantes, Frankreich. Warum macht er beim "Science Slam" mit? "Wir verprassen Milliarden von Steuergeldern", sagt er, da müsse man den Leuten wenigstens die Chance geben, zu verstehen, wofür. In seinem Vortrag spricht er darüber, wie Protonen aufeinandergeschossen werden - und wie sie darunter leiden.

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft
3 / 6

Unterhalten und überzeugen: Die Redner sollen ein Forschungsthema smart und unterhaltsam erklären. Das Publikum vergibt hinterher Punkte.

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft Braunschweig
4 / 6

Geübter Slammer: Martin Buchholz, studierter Maschinenbauer, hat schon bei mehreren Vortragswettbewerben mitgemacht - und auch schon häufiger gewonnen. Aber von manchen Wissenschaftskollegen gibt es auch Kritik. Ein Professor habe mal gefragt, wie tief die Wissenschaft noch sinken solle. Buchholz hingegen sieht die Turniere als unterhaltsame Ergänzung zum Lehrangebot.

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft Braunschweig
5 / 6

Finale in Berlin: Seit gut zwei Jahren gibt es in vielen Städten "Science Slam"-Turniere. In Braunschweig, organisiert vom dortigen "Haus der Wissenschaft", kommen bis zu 350 Zuschauer. Beim Finale im "Festsaal Kreuzberg" allerdings blieben viele Plätze leer. Knapp 70 Neugierige kamen am Donnerstagabend.

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft Braunschweig
6 / 6

Trophäe: Als Preis bekam der beste Battler ein Plastikhirn unter Glas.

Foto: Michael Setzpfandt, Haus der Wissenschaft Braunschweig
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?