Battlefield 3: Großer Krieg - DER SPIEGEL
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Battlefield 3 Großer Krieg

Der Spielehersteller Electronic Arts will mit "Battlefield 3" einen Bestseller landen - doch über eine mitgelieferte Spionagesoftware kann der Konzern die Käufer ausspähen. Gamer und Juristen sind empört, Datenschützer ermitteln.
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"Battlefield 3": Der Kriegs-Shooter ist eines der Flaggschiffe, die der Spielegigant Electronic Arts 2011 ins Weihnachtsgeschäft schicken will.

Foto: Electronic Arts
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"Battlefield 3": Das Spiel läuft auch auf den Konsolen Xbox 360 und Playstation 3, die zentrale Plattform, für die entwickelt wurde, war jedoch der PC - und auf dem müssen die Käufer neben dem Spiel noch eine weitere Software installieren.

Foto: Anonymous/ AP
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"Battlefield 3"-Luftkampfszene: Der mit gewaltigem Aufwand produzierte Shooter hat cinematische Momente en masse zu bieten. Und, zur PC-Version, das Schnüffelprogramm Origin, für das Electronic Arts sich von den Kunden äußerst weitreichende Berechtigungen einräumen lässt - per Mausklick. Nach Nutzerprotesten hat die Firma einige Klauseln der Kontrollsoftware entschärft.

Foto: Electronic Arts
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"Battlefield 3"-Nachteinsatz: Origin werkelt auf der Festplatte des Spielers im Verborgenen, kann aber, den neuen Nutzungsbedingungen zufolge, beispielsweise "Lizenzrechte für einige oder alle EA-Produkte prüfen", ohne die Kunden "separat darüber zu benachrichtigen".

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Schlachtfeld: EA erlaubte sich und "seinen Partnern" in der ursrünglichen Fassung des Lizenzvertrags das "Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen" von den überwachten Computern, EA ließ sich von Kunden auch die Nutzung zu "Marketingzwecken" abnicken. Diese Klausel hat der Konzern nun gestrichen.

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"Battlefield 3"-Soldat: Zu dem Vorwurf von Juristen, die extrem weitgehenden Geschäftsbedingungen des PC-Programms widersprächen deutschem Recht, sagt EA, die Lizenzvereinbarungen "entsprechen branchenüblichen Datenschutzerklärungen".

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