Bayer-Trainer Labbadia Frust nach der Winterpause
Erste Erfolge: Beim SV Darmstadt 98 und beim Hamburger SV begann Labbadias Karriere als Profifußballer, im Trikot des 1. FC Kaiserslautern gewann der Stürmer 1990 den DFB-Pokal und ein Jahr später die Meisterschaft. Dieses Kunststück konnte er ...
... 1994 in Diensten des FC Bayern München wiederholen. Von 1991 bis 1994 spielte der zweifache Nationalspieler beim Rekordmeister, dann wechselte er zum 1. FC Köln. Ab der Saison 1995/1996 ging er für ...
... den SV Werder Bremen auf Torjagd. 18 Treffer in 63 Spielen erzielte er in seiner Zeit an der Weser, ab der Saison 1998/1999 ...
... spielte er für Arminia Bielefeld in der zweiten Liga. Mit 28 Toren schoss er den Verein zurück in die Bundesliga, stieg eine Saison später wieder ab und beendete seine Karriere ...
... 2003 nach zwei weiteren Jahren beim Karlsruher SC. Insgesamt kam Labbadia in 328 Bundesligaspielen auf 103 Tore. In der zweiten Liga traf er in 229 Einsätzen genau 100 Mal. Nach der aktiven Karriere ...
... übernahm Bruno Labbadia 2003 den Trainerposten bei seinem Heimatverein Darmstadt 98, mit dem er direkt in die Regionalliga aufstieg. Seit 2007 war er Chef-Coach beim Zweitligisten Greuther Fürth, den er dann zum Beginn ...
... der Saison 2008/2009 in Richtung Leverkusen verließ. Dort übernahm er den Trainerposten des im Mai 2008 entlassenen Michael Skibbe. Auf der ...
... Trainerbank hält es Labbadia selten, der als Coach meist ebenso leidenschaftlich auftritt wie zu seinen Zeiten auf dem Platz. Mit Bayer ließ er in der Hinrunde Offensivfußball auf hohem Niveau spielen und belegte den fünften Platz, drei Zähler hinter Herbstmeister Hoffenheim. In der ...
... Rückrunde trat Leverkusen wegen Bauarbeiten am heimischen Stadion in der Düsseldorfer Arena an, wie hier beim 3:1-"Heim"-Sieg gegen Energie Cottbus im DFB-Pokal.
Frust pur: Die Ausweichheimat erwies sich für Labbadia und sein Team als unglückliches Pflaster. Ein einziger "Heimsieg" gelang in der Rückrunde (5:0 gegen Mönchengladbach), in der Tabelle sprang nur Rang neun heraus. Als Tiefpunkt ...
... ging dann auch noch das DFB-Pokal-Finale gegen Werder 0:1 verloren. Schon im Vorfeld des Spiels hatte Labbadia vereinsinterne Misstöne in die Medien getragen und damit rege Diskussionen um seine Zukunft im Verein angestoßen.