Bayern-Keeper: Das lange Warten - DER SPIEGEL
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Bayern-Keeper Das lange Warten

Sie standen am Anfang ihrer Karriere immer im Schatten einer übermächtigen Nummer eins - und bis auf Raimond Aumann und Toni Schumacher blieben sie auch dort. SPIEGEL ONLINE zeigt in einer Fotostrecke die Ersatzkeeper des FC Bayern München der vergangenen 15 Jahre.
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Raimond Aumann: 1982 wechselte der damals 19-Jährige Aumann nach München und musste sich hinter Jean-Marie Pfaff und Manfred Müller erstmal mit der Nummer drei zufrieden geben. Zwei Jahre später machte er sein erstes Bundesligaspiel, unbestrittene Nummer eins durfte sich Aumann aber erst ab 1988 nennen. Doch das Warten lohnte sich: Der heutige Fanbeauftragte wurde Weltmeister 1990 und kam noch auf 216 Bundesligaspiele.

Foto: DPA
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Uwe Gospodarek: Durch eine Verletzung des Stammkeepers Aumann kam der talentierte Gospodarek in der Saison 1991/92 zu seinem ersten Bundesligaspiel. Doch am Ende seiner vier Jahre bei Bayern standen lediglich sieben Bundesligaspiele. 1995 ergriff Gospodarek die Flucht und wechselte zum VfL Bochum in die Zweite Liga. Heute spielt er noch immer dort - bei Wacker Burghausen ist Gospodarek allerdings Stammtorwart.

Foto: DPA
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Sven Scheuer: Der bullige Schlussmann ist wohl die tragischste Figur unter allen Bayern-Erstzkeepern. 11 Jahre verbrachte Scheuer in München - und konnte sich weder gegen Aumann noch gegen Oliver Kahn durchsetzen. In dieser Zeit kam Scheuer auf ganze 20 (!) Bundesligaeinsätze.

Foto: DPA
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Harald Schumacher: In einer der turbulentesten Bayern-Saisons aller Zeiten mit zwei Trainerentlassungen und einem enttäuschenden zehnten Platz gab der damalige Torwarttrainer Toni Schumacher 37-jährig noch sein Debüt im Trikot des Rekordmeisters und stand letztlich für acht Spiele im Tor.

Foto: AP
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Stefan Wessels: 1999 gab der 20-Jährige sein Bundesligadebüt im Bayern-Trikot - und galt alsbald als talentierte und verlässliche Kraft. Doch trotz einiger bemerkenswerter Auftritte auch in der Champions League verließ der zum Kahn-Nachfolger auserkorene Wessels nach sechs Bundesligaspielen in sechs Jahren seinen Verein frustriert. Beim 1.FC Köln wurde er auf Anhieb Stammspieler - doch stieg am Ende der vergangenen Saison ab.

Foto: DDP
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