Bayern Münchens Kantersiege über den Hamburger SV - DER SPIEGEL
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Bayern gegen den HSV Und immer kräftig drauf

FC Bayern gegen Hamburger SV - das bedeutet Garantie für eine Klatsche. Egal, welcher Trainer beim HSV im Amt und welcher Spieler auf dem Platz steht - immer gab es deftige Pleiten. Eine Chronik des Grauens.
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8:0, 5:0, 8:0, 3:1, 9:2, 5:0, 6:0. Gastiert der Hamburger SV in der Münchner Arena, sind ausgelassene Bayern-Spieler ein beliebtes Fotomotiv. 44 Gegentore schenkten die Bayern den Norddeutschen bei den vergangenen sieben Duellen ein. Mehr als sechs Treffer - im Schnitt.

Foto: GUENTER SCHIFFMANN/ AFP
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Saison 2016/17: 8:0 (3:0)
Das jüngste Kapitel schrieben Thomas Müller und seine Mitspieler am Samstag. Robert Lewandowski erzielte einen Dreierpack zwischen der 24. und der 54. Minute. "Wir waren zu keinem Zeitpunkt ein angemessener Gegner", sagte Trainer Markus Gisdol. In dieser Analyse lag er richtig.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Saison 2015/16: 5:0 (1:0)
In der Vorsaison hatte sich der Hamburger SV seine Abreibung in München bereits am ersten Spieltag abgeholt. Im Saisonauftaktspiel am Freitagabend hatte das Team von Bruno Labbadia die erste Halbzeit noch einigermaßen offen gestalten können. Mit einem 0:1-Rückstand ging es in die Kabine.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Nach Wiederanpfiff sorgten jedoch Lewandowski und Müller (2) für den nächsten klaren Erfolg. Drei Minuten vor dem Abpfiff markierte auch der überragende Douglas Costa bei seinem Bundesliga-Debüt noch seinen ersten Treffer für den FCB.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Saison 2014/15: 8:0 (3:0)
Same procedure as every year - diesmal mit dem bemitleidenswerten Josef Zinnbauer an der Seitenlinie. Für die Hamburger war es damals ein Wendepunkt: Vor dem Spiel in München standen sie noch auf dem 12. Rang.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Auch am 14. Februar 2015 war Lewandowski unter den FCB-Torschützen zu finden, sein Treffer in der 56. Minute bedeutete das zwischenzeitliche 6:0. Der Gesichtsausdruck von HSV-Schlussmann Jaroslav Drobny erzählt im Grunde schon die ganze Geschichte.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Bastian Schweinsteiger adelt den Fuß von Arjen Robben. Der Niederländer trifft ohnehin seit Jahren zuverlässig gegen den HSV.

Foto: Tobias Hase/ dpa
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Saison 2013/2014 3:1 (1:0)

Fast ein echter Ausreißer in der jüngeren Statistik. Am 14. Dezember 2013 schlug sich der HSV sogar mal gut und verlor nur mit zwei Toren Abstand. Mario Mandzukic hatte die Bayern zur Pause 1:0 in Führung gebracht.

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Kurz nach der Pause traf dann Mario Götze, und danach passierte bis zur 88. Minute nichts, bis Pierre-Michel Lasogga sogar der Anschlusstreffer gelang. Die Hamburger Freude währte zwei Minuten, dann stellte Xherdan Shaqiri den alten Abstand wieder her.

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Saison 2012/2013 9:2 (5:0)
Ganz schlimm war es dann wieder ein Jahr zuvor gewesen. Am 30. März 2013 schrammte der HSV ganz knapp an der Zweistelligkeit vorbei. Schon zur Halbzeit hatten die Bayern die Gäste 5:0 abgeschossen. Shaqiri, Schweinsteiger, Pizarro, Robben und erneut Pizarro kannten keine Gnade.

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Der bedauernswerte René Adler war damit aber noch lange nicht fertig. Weiter ging es in der zweiten Hälfte natürlich wieder mit Claudio Pizarro, Robben, Pizarro und Franck Ribéry. Jeffrey Bruma und Heiko Westermann sicherten sich mit ihren Gegentreffern ebenfalls einen Platz in der Vereinschronik.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Saison 2011/2012 5:0 (3:0)
Im Vergleich dazu geradezu gnädig verhielten sich die Bayern in der Saison zuvor am 3. Spieltag am 20. August 2011. Daniel van Buyten, Ribéry und natürlich wieder Robben ließen es bei einem 3:0 zur Pause bewenden.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Nach dem Wechsel legten Mario Gomez und Ivica Olic nach und sorgten für die hier zu sehenden Gesichtsausdrücke der HSV-Defensive. Für Trainer Michael Oenning war das Kapitel Bundesliga dann schnell zu Ende.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Saison 2010/2011 6:0 (1:0)
Das Unglück nahm seinen Anfang am 12. März 2011. Bis zur Halbzeit hatte sich der HSV noch mit einem 0:1-Rückstand prächtig aus der Affäre gezogen, im Jahr zuvor noch hatte man genau mit diesem Resultat nach 90 Minuten verloren.

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Dann brach in der zweiten Hälfte alles über den Hamburgern zusammen. Robben arbeitete mit gleich drei Toren an seiner persönlichen Hamburg-Statistik, außerdem trafen Ribéry und Müller, den Schlusspunkt setzte Heiko Westermann mit einem Eigentor.

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Das gewohnte Bild: Die HSV-Abwehr im Status der bedingungslosen Kapitulation. Diesmal hieß der Trainer Armin Veh. Als Fußnote: Bei den sieben HSV-Pleiten standen sieben unterschiedliche Hamburger Trainer an der Seitenlinie: Veh, Oenning, Thorsten Fink, Bert van Marwijk, Zinnbauer, Bruno Labbadia, Gisdol.

Foto: Bongarts/Getty Images
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