Bayerns JU-Chefin Die "Albsteigerin" klettert sich warm
CSU-Politikerin Albsteiger: Kreisvorsitzende, Gemeinderätin - und seit 2011 Chefin der christsozialen Jugendorganisation
Sie fordert: "Wer gestalten will, sollte nicht jammern"
Ihre Altersgenossin Katharina Nocun, 26, von den Piraten kritisiert, dass die junge Generation keine Lobby und schlechte Zukunftsaussichten hat.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt gratuliert der JU-Chefin zur Wahl. In der Jungen Union hat zum ersten Mal eine Frau das Regiment übernommen.
Tagsüber in den Stadtwerken von Neu-Ulm, abends auf Parteiveranstaltungen: "Wer nicht vor Ort ist, ist ganz schnell raus."
Noch macht Albsteiger den Parteijob ehrenamtlich, für 2013 strebt sie ein Bundestagsmandat an.
"Frecher, pointierter, streitbarer" soll die CSU-Jugend unter Albsteiger werden, verspricht sie. Beim Thema Pensionsfonds legte sie sich schon einmal mit der Parteispitze an - ein Anpfiff von Horst Seehofer blieb aus.
Albsteigers Vorgänger Stefan Müller: Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag gab im Herbst 2011 den Posten des JU-Chefs ab.
Gibt auch im T-Shirt ein Statement ab: Mit ihrer forschen Rede gegen eine Frauenquote in der Partei festigte sie ihren Ruf als redegewandt und konservativ.