Küssen in der Krise Bilder der Woche
Gähnende Großkatze: Der sibirische Tiger Bartek aus einem Zoo im russischen Krasnojarsk ist sichtlich müde. Mit speziellem Licht bietet der Zoo Besuchern die Gelegenheit, das Nachtverhalten von Tieren zu beobachten.
Bunt und salzig: In bunten Farben leuchten Salzseen in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Medienberichten zufolge kommen die Verfärbungen durch Algen bei bestimmten Wasserständen und Temperaturen zustande.
Ein toter Pottwal liegt in einer Blutlache am Strand der thailändischen Insel Ko Lanta. Unbekannte hatten offenbar Teile des Unterkiefers abgehackt. Warum das Tier strandete, ist unklar. Eine Obduktion soll nun klären, woran der zwölf Meter lange Wal gestorben ist.
Chili-Schutz im Schaumbad: Ein Mann im chinesischen Ningxiang trägt beim Baden in einem Pool voller Schaum eine Schutzmaske. Der Schaum wird mit Chili-Öl versetzt und dadurch rosa.
Durchhänger: Was der Australier Nick Kyrgios während seines Auftaktspiels bei Wimbledon vollführt, wirkt ein bisschen wie Yoga. Grund zum Durchhängen gab es nicht, der Australier gewann das Spiel gegen seinen Landsmann Jordan Thompson in fünf Sätzen.
Lächeln bitte: Die rumänische Tennisspielerin Monica Niculescu hat den Glücksbringer in ihren Schläger eingebaut. Auch das mit Erfolg, Andrea Petkovic verlor gegen Niculescu in drei Sätzen.
Handzeichen: Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas spricht vor Journalisten in Ramallah im Westjordanland. Erst kürzlich hat Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, seinen Nahost-Wirtschaftsplan präsentiert. In Palästina hat man verhalten darauf reagiert an einen fairen Frieden durch die Vermittlungen Kushners glaubt in Ramallah niemand.
Ein Falke kurz nach seiner Freilassung: Bei der Rettungsaktion im polnischen Dorf Niezgoda impften und markierten Helfer mehrere Jungtiere. Anschließend brachten sie die Vögel in einen nahegelegenen Wald, wo schon fertige Nester auf sie warteten.
Eingepackt in spezielle Anzüge beobachten zwei Menschen in Chile die einzige totale Sonnenfinsternis in diesem Jahr. Dabei schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und verdunkelt damit die Sonne. Gut 25.000 Schaulustige hatten sich in der chilenischen Kleinstadt Paiguano versammelt, wo sonst nur etwa tausend Menschen leben.
Von Europa aus war das Spektakel nicht zu sehen. Nur 68 totale Sonnenfinsternisse wird es im 21. Jahrhundert geben.
Brautkleid oder Christbaum? Ein Model präsentiert eine kuriose Kreation von Jean Paul Gaultier bei der Herbst/Winter-Schau 2019/20 in Paris.
Die Hitze vom vergangenen Wochenende machte offenbar auch diesem Flamingo im Münchner Tierpark Hellabrunn zu schaffen. Er zog sich lieber in den Schatten zurück und versteckte den Schnabel im Gefieder.
Puppentheater: In Vorbereitung auf eine Demonstration ihrer Arbeit im Rahmen einer Medienveranstaltung hantieren zwei Beamtinnen des US-Grenzschutzes mit Puppen. In Auffanglagern für aufgegriffene Migranten entlang der Grenze zu Mexiko leiden Hunderte von Kindern und Jugendlichen offenbar unter unhaltbaren Zuständen.
Wasserschaden: Schwere Unwetter richteten in Teilen des US-Bundesstaates West Virginia Überflutungen an. Teils wurden Häuser von ihren Fundamenten gerissen. Im Randolph County spülte ein Sturzbach einen Teil der Straße weg.
Aquakultur: Teilnehmer starten zur Überquerung des Zürichsees. Wer mitmachen will, muss mindestens zwölf Jahre alt sein - und in der Lage, 1500 Meter zu schwimmen. Hilfen wie Flossen oder Auftriebgürtel sind verboten.
Kurze Abkühlung: Affen erfrischen sich in einem Parkbrunnen im indischen Jammu. Anfang der Woche waren die Temperaturen in der Stadt im nördlichen Bundesstaat Kaschmir auf über 40 Grad gestiegen.
Hoch und runter: Palästinensische Kinder spielen auf einer Schaukel im Flüchtlingscamp Al-Shati in Gaza-Stadt. Al-Shati ist mit mehr als 85.000 Bewohnern nach Angaben der Uno das drittgrößte Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen - und eines der überfülltesten.
Demonstrierte Liebe: In Nicaragua kann sich die Regierung des einstigen Revolutionsführers und heutigen Präsidenten Daniel Ortega nur noch mit Gewalt halten. Das Land steckt seit Monaten in einer wirtschaftlichen und politischen Krise. Während eines Protests in der Hauptstadt Managua finden diese beiden Demonstranten einen Moment, um sich zu küssen.
Fischer am Strand der südafrikanischen Stadt Amanzimtoti klauben Sardinen aus ihren Netzen und laden sie in ihre Kisten. Jedes Jahr zieht der sogenannte Sardine-Run entlang der südafrikanischen Küste tausende Touristen und Einheimische an, die dem Spektakel beiwohnen.
Kylie-Glück: Ein Fan im Konfettiregen beim Auftritt der australischen Popsängerin Kylie Minogue beim Glastonbury Festival, dem traditionsreichsten Musikfestival Englands.
Wehrhaft: Bei der 19. Gay Pride Parade in der venezolanischen Hauptstadt Caracas werden stachelige Piercings präsentiert.
Ruhe nach dem Sturm: In Hongkong dauern die Proteste gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz an China an. Vor wenigen Tagen ist es den Demonstranten gelungen, das Parlament zu stürmen. Sie hinterließen zerbrochene Scheiben und beschmierte Wände. Das kontroverse Gesetz würde Hongkongs Behörden erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen verdächtigte Personen an die kommunistische Volksrepublik auszuliefern.
Radtour verhagelt: In der mexikanischen Stadt Guadalajara hagelte es zu Beginn der Woche kräftig - trotz einer Durchschnittstemperatur von 24 Grad im Juni. Die brachten die Hagelkörner dann wohl zum Schmelzen. Autos wurden unter den Eismassen begraben. Auch für diesen Radfahrer gab es kein Durchkommen mehr.
Da geht was rein: Molly Schuler ist die beste Wettesserin der Welt. Mit 32 Hamburgern, die Schuyler in nur zehn Minuten verschlang, konnten ihre Konkurrenten bei dem Wettkampf in der US-Hauptstadt Washington D.C. nicht mithalten.
Kopflos weggeworfen: An einem Straßenrand in der vietnamesischen Stadt Hanoi liegen die Köpfe von Modepuppen.
Flammende Wut: In Israel ist ein junger äthiopischstämmiger Jude durch Polizeischüsse getötet worden. Mitglieder der äthiopischen Minderheit gehen seit Tagen auf die Straße und beklagen die Polizeigewalt. Nicht überall blieb es dabei friedlich. In der Hafenstadt Netanya zündeten Demonstranten ein Auto an.