"Beat Club" - DER SPIEGEL
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"Beat Club" Als das Fernsehen rocken lernte

Heimatfilme, Volksmusik, Quizsendungen - für Jugendliche war das deutsche Fernsehen der Sechziger vor allem eines: langweilig. Dann kamen zwei Bremer Musikfans und revolutionierten das Programm auf einen Schlag. Gerhard Augustin erinnert sich an die Erfindung des "Beat Clubs".
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Rocker-Runde: Gerhard Augustin (im grauen Pulli) und Uschi Nerke mit den Mitgliedern der britischen Band The Equals in der Kantine von Radio Bremen. Der größte Hit der Band war der 1968 erschienene Song "Baby come back".

Foto: Gerhard Augustin
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Rock-Gespräch: In der zweiten Sendung am 30. Oktober 1965 gastierten die Rolling Stones im "Beat Club", damals noch mit dem Gitarristen Brian Jones, der hier interviewt wird. In der Mitte Moderator Gerhard Augustin.

Foto: Harald Steinbrink
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Alles unter Kontrolle: "Beat Club"-Macher Mike Leckebusch (im weißen Hemd rechts) und Gerhard Augustin (links daneben) verfolgen die Sendung.

Foto: Gerhard Augustin
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Unter Rockern: "Beat Club"-Moderator Gerhard Augustin (l.) mit Ginger Baker, Eric Clapton und Jack Bruce von The Cream.

Foto: Gerhard Augustin/Jochen Mönch
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Cream im Club: Die britische Gruppe "The Cream" rockt im "Beat Club" von Radio Bremen. 1965 schockte der kleinste Fernsehsender der ARD die ältere Generation zum ersten Mal mit Go-Go-Girls, Miniröcken und wilden Mähnen. Die Jugend dagegen konnte erstmals ihre geliebte Beatmusik im Fernsehen erleben und war begeistert.

Foto: dpa
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Fachsimpeln: Gerhard Augustin interviewt im "Beat Club" Ulli Günther, Sänger der deutschen Rockband The Lords.

Foto: Gerhard Augustin
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Let's rock: Auftritt der Band German Blue Flames im "Beat Club". Im Vordergrund die Moderatoren Gerhard Augustin und Uschi Nerke.

Foto: Gerhard Augustin
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Vor der Show: Vorbereitung für eine der "Beat Club"-Sendungen - Mike Leckebusch im weißen Hemd auf der Bühne, Gerhard Augustin rechts in der grauen Jacke.

Foto: Gerhard Augustin
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Im Club: Studioszene während einer Aufzeichnung der "Beat Club"-Sendung.

Foto: dpa
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Unter vier Augen: Gerhard Augustin (r.) mit Chris Andrews, dessen Hit "Yesterday man" 1966 die Hitparaden stürmte.

Foto: Gerhard Augustin
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Hoch zu Ross: "Beat Club"-Mitbegründer Gerhard Augustin in drei verschiedenen Rollen auf einer seiner Phantasie-Collagen.

Foto: Gerhard Augustin
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Beat-Frau: Von 1965 bis 1972 moderierte Uschi Nerke für Radio Bremen 83 "Beat Club"-Sendungen.

Foto: dpa
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Bluesig: Moderatorin Uschi Nerke bei der Anmoderation der Band The Moody Blues im Bremer "Beat Club".

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Kunterbunt: Die ehemalige "Beat Club"-Moderatorin Uschi Nerke posiert in der begehbaren Wohnlandschaft "Phantasy Landscape" des dänischen Künstlers Verner Panton (1926-1998).

Foto: dpa
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Plakativer Rock 'n' Roll: The Who! Ankündigungsplakat für das Konzert der Band in Bremen in den Sechzigern. Die Musiker signierten das Poster für Gerhard Augustin.

Foto: Gerhard Augustin
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Rock auf Ansage: Moderatorenteam bei einer der späteren "Beat Club"-Sendungen.

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Der erste professionelle deutsche DJ: Eines der seltenen erhaltenen Bilder aus der Frühzeit des Bremer "Twen Clubs" zeigt "Plattenjockey" Gerd Augustin 1965 hinter seinen Schallplattenspielern.

Foto: Gerhard Augustin
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Sonnenbrillenträger unter sich: Das Musikerpaar Ike und Tina Turner mit seinem Manager Gerhard Augustin (r.) im Jahr 1973 in Stockholm.

Foto: Gerhard Augustin
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Beat it: Ankündigungsplakat eines Beat-Festivals in Bremen in den Sechzigern mit Gerhard Augustin als Moderator.

Foto: Gerhard Augustin
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Gerd Augustin im Jahr 2007: Der Mitbegrüder des "Beat Clubs" hat heute in seinem Haus in Bremen ein komplettes Ton- und Bildstudio eingerichtet. Fast täglich bastelt er an Collagen aus Filmen und Musik.

Foto: Gerhard Augustin/Florian Harms
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Im Club: Studioszene während einer Aufzeichnung der "Beat Club"-Sendung.

Foto: dpa
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Rolling Stones 1967 in Bremen: Gerd (Gerhard) Augustin im Gespräch mit Charlie Watts von den Rolling Stones (vor dem Auftritt der Band) - in den "Katakomben" der Stadthalle Bremen. Aufgenommen am 29. Juli 1967.

Foto: harald steinbrink
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?