Bedrohte Arten: Das Meer sieht rot - DER SPIEGEL
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Bedrohte Arten Das Meer sieht rot

Selbst Artenschützer haben es lange nicht für vorstellbar gehalten: Auch die Kreaturen des Ozeans, des größten Lebensraums, sind in Gefahr. Hunderte Arten von Fischen, Vögeln und Säugetieren sind derart dezimiert, dass sie jetzt erstmals auf der Roten Liste geführt werden, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Wobei es genauer wäre, von Mord zu sprechen. Die Täter handeln vorsätzlich und mit Heimtücke. Und sie sind bekannt.
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Sägefisch (Anoxypristis cuspidata): Status im Jahr 2006 "vom Aussterben bedroht". Er zählt zur Familie der Rochen, hat aber auch Verwandte unter den Haien - und gehört zu den vielen Arten im Meer, die bald verschwunden sein könnten

Foto: AP
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Dugong (Dugong dugong): Status im Jahr 2006 "gefährdet". Beim Rückgang einer Population um 50 Prozent und mehr gerät eine Spezies in den "genetischen Flaschenhals". Je kleiner die Zahl der Individuen, desto kleiner der Genpool - und desto geringer die Chance zu überleben

Foto: REUTERS
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Teufelsrochen (Mobular mobular): Status im Jahr 2006 "stark gefährdet". Vor dem Aus stehen vor allem Haie und Rochen, Seevögel, die Seeschildkröten, Kalifornischer Schweinswal, Dugong und Eisbär - ebenso wie etliche Fischarten

Foto: AP
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Seevogel Sturmtaucher: Die kleine Unterart der Townsend-Sturmtaucher (Puffinus auricularis) war im Jahr 2006 "stark gefährdet". Auch andere Seevögel wie der Amsterdam-Albatros, Maskarenen-Sturmvogel oder Klippenmöve stehen vor dem Aus

Foto: USGS
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Eisbär (Ursus maritimus): Status im Jahr 2006 "gefährdet". Bei Säugetieren ist im Schnitt alle 200 Jahre mit dem Aussterben einer Spezies zu rechnen. Tatsächlich gingen in den vergangenen 400 Jahren gleich 89 Säugetierarten zugrunde - das 45-Fache der bis dahin üblichen Rate

Foto: AP
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