Bedrohte Eidechsen Gefahr durch Hitze
Eidechse aus Bolivien: Futtermangel dürfte bis zum Jahr 2080 rund 20 Prozent aller Eidechsenarten weltweit verschwinden lassen, befürchten Wissenschaftler.
Furcifer lateralis: Teppichchamäleon aus Madagaskar
Sceloporus aeneus: Weil Eidechsen zu den wechselwarmen Tieren gehören, müssen sie sich regelmäßig aufwärmen.
Liolaemus pictus: Eine Eidechse aus Chile
Sceloporus serrifer: Wenn es zu warm wird, müssen sich die Eidechsen - wie dieses Exemplar aus dem US-Bundesstaat Texas - in den Schatten zurückziehen. Dann allerdings können sie nicht mehr auf die Jagd gehen.
Sceloporus mucronatus: Dieses schwangere Weibchen lebt normalerweise in kühleren Habitaten in Gebirgsregionen der USA.
Nebelwald in Peru: Auch hier leben zahlreiche Eidechsenarten.
Gefährdete Reptilien: Das Verschwinden der Eidechsen werde Auswirkungen auf die Nahrungskette in der Tierwelt haben, warnen Wissenschaftler.
Liopholis kintorei: Diese Art ist in bestimmten Gebieten Mexikos bereits ausgestorben.
Phelsuma quadriocellata: Der Pfauenaugen-Taggecko lebt auf Madagaskar.
Sceloporus bicanthalis: Für viele Tiere wie Vögel und Schlangen sind die Eidechsen wichtiges Beutegut - und sie selbst sind wichtig als Jäger von Insekten.
Liolaemus tenuis: Das Tier lebt in Zentral- und Südchile.
Forscher Barry Sinervo: Grund für die Probleme der Eidechsen ist nach seiner Ansicht vor allem, dass sich die Tiere nicht an die rasche Erderwärmung anpassen könnten.
Projektion der Forscher: In diesen Weltregionen dürften Eidechsenarten lokal aussterben.