Bentley Continental GT Die Schokoladenseite des Continental
Der neue Bentley Continental ist auf Anhieb am stolzen Grill und der stattlichen Statur wiedererkennen.
Die Hüften sind jetzt breiter und das Heck ist deutlich höher als beim Vorgänger.
Die Seitenwände des Coupés werden aus einem einzigen Stück geformt, um hässliche Fugen zu vermeiden. Bei einer Fahrzeuglänge von mehr als fünf Metern macht sie das zu den aktuell größten Aluminiumteilen an einem Serienauto.
Der Kühlergrill ist auch bei der neuen Generation riesig.
Dass der Continental GT die Plattform des neuen Porsche Panamera nutzt, kann man von außen nicht einmal erahnen. Allenfalls am Heck gibt es ein paar klitzekleine Parallelen.
Der Schliff der LED-Scheinwerfer ist inspiriert von Whiskey-Schwenkern aus Kristallglas.
Innen bietet der Continental eine Mischung aus Lack und Leder.
Jedes Auto wird binnen neun Stunden mit zehn Quadratmeter Leder ausgeschlagen, das laut Bentley mit mehr als 300.000 Stichen vernäht wird.
Highlight des neuen Continental ist das "Rotating Cockpit", das sich neben dem Lenkrad dreht. In der Grundstellung fügt es sich nahtlos in die Holzvertäfelung ein.
Doch 120 Grad weitergedreht, zeigt es ein hochauflösendes Retina-Display von 12,3 Zoll, zum Beispiel für die Navigation.
Und wer noch in der analogen Welt zu Hause ist, der kann sich weitere 120 Grad weiter drei mechanische Armaturen für Zeit, Temperatur und Himmelsrichtungen vorsetzen lassen. Die Bentley-Entwickler haben das System Toblerone getauft, in Anlehnung an die dreieckige Schweizer Schokolade.
Hinter dem Lenkrad ist der Fortschritt allerdings nicht aufzuhalten. Dort halten nun erstmals bei Bentley digitale Instrumente Einzug.
Die traditionellen Klimaausströmer tragen jetzt einen Zierring mit Diamantenschliff