Bergbau: RAG will Saarbergbau bis 2012 - DER SPIEGEL
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Bergbau RAG will Saarbergbau bis 2012

Erst drei Wochen ist es her, da stellte die RAG bis auf weiteres fast 3600 Bergleute im Saarland frei - die Landesregierung hatte nach Erdbeben der Stärke 4,0 den Betrieb verboten. Jetzt zeichnet sich ein Kompromiss bei der Steinkohleförderung ab.
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Angst um den Arbeitsplatz: Ein demonstrierender Bergmann am Freitag in Saarbrücken. Parallel einigt sich der Aufsichtsrat der RAG auf einen möglichen Kompromiss. Der Bergbau soll auf niedrigem Niveau weitergeführt und erst 2012 ganz eingestellt werden.

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Das Grubenbeben vor drei Wochen: Trümmer vor der St. Blasiuskirche in Saarwellingen. Ein schweres bergbaubedingtes Erdbeben hatte große Teile des Saarlandes erschüttert. Die Landesregierung untersagte daraufhin den Weiterbetrieb der Gruben.

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Feuerwehrleute sichern in Saarwellingen Teile eines Schornsteins, der beim Erdbeben beschädigt worden ist.

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Der Bergbau-Gegner Eduard Kaib vor der St. Blasiuskirche: Die Polizei in Saarlouis sprach von Stromausfällen und Gebäudeschäden.

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RAG Bergmann aus dem Bergwerk Ensdorf im saarländischen Lebach-Hoxberg (2007): Die RAG hat bis auf weiteres fast 3600 Bergleute im Saarland freigestellt.

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Kerze vor der Blasiuskirche: Mehr als tausend Menschen protestierten gestern spontan gegen die Folgen des Bergbaus in der Region.

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Mariano und Ilka Saia halten in ihrem Treppenhaus Teile der Wandverkleidung in den Händen, die sich beim Beben in der Primsmulde gelöst haben.

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