Bergungsaktion vor Südkorea - DER SPIEGEL
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"Sewol"-Taucher Die Suche nach den Leichen

Das Wasser ist kalt, die Sicht stark eingeschränkt: Die Bergungstaucher auf der versunkenen "Sewol" kommen an die Grenzen ihrer psychischen Belastungsfähigkeit. Mit bloßen Händen müssen sie die Leichen ertasten.
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Sie haben wohl einen der schwersten Jobs, die man sich vorstellen kann: Die Bergungstauer am Wrack der "Sewol".

Foto: ISSEI KATO/ REUTERS
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In eisigem Wasser und bei extrem schlechter Sicht müssen sie die Leichen aus der untergegangenen Fähre bergen.

Foto: KIM HONG-JI/ REUTERS
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Dabei entdecken sie grausame Details: Viele der Leichen haben gebrochene Finger. Offenbar weil sie in den letzten Minuten ihres Lebens versuchten, die Wände in Richtung Freiheit herauszuklettern.

Foto: KIM HONG-JI/ REUTERS
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"Wir müssen alles mit unseren Händen ertasten", sagt der Bergungstaucher Hwang Dae-sik, der jedoch auch sein Entsetzen zum Ausdruck bringt: "Das ist der zermürbendste und herzzerreißendste Job meiner Karriere."

Foto: ED JONES/ AFP
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Mittlerweile weitet sich auch die rechtliche Aufarbeitung des Falles aus: Ermittler tragen Kisten aus dem Haus von Yoo Byung-un, dem Kopf der Familie, der das Unternehmen Chonghaejin Marine gehört. Die Firma hat die versunkenen Fähre "Sewol" betrieben.

Foto: YONHAP / REUTERS
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Am Mittwoch ist die Fähre "Sewol" vor der Küste Südkoreas gesunken: Noch immer gelten über 150 der ursprünglich 476 Menschen an Bord als vermisst.

Foto: Lee Jin-man/ AP/dpa
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Hunderte Taucher und Unterwasserdrohnen sind im Einsatz, um das Innere des Wracks zu durchsuchen. Sie müssen mittlerweile Kabinenwände durchbrechen, um an die Leichen zu kommen.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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Abtransport geborgener Leichen im Hafen von Jindo: Feuerwehrleute salutieren am Anleger.

Foto: ED JONES/ AFP
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Ein Priester spricht im Hafen von Jindo Gebete für die Vermissten und Opfer der "Sewol", während Polizisten Wache stehen.

Foto: KIM HONG-JI/ REUTERS
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Einsatzkräfte am Ort des Untergangs: Bojen markieren die Unglücksstelle; Hoffnung auf Überlebende gibt es kaum noch.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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Ein Gebet für die Vermissten: Diese Frau betet auf der Insel Jindo für die Passagiere der "Sewol".

Foto: Yonhap/ dpa
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Für Angehörige wurde direkt am Hafen von Jindo ein Notfallzentrum eingerichtet.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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Die Unglücksstelle liegt etwa 20 Kilometer vom Hafen entfernt.

Foto: Kimimasa Mayama/ dpa
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Immer wieder machen sich Taucher auf den Weg zu dem gesunkenen Schiff. "Es ist hart, stark zu bleiben, wenn man im Dunklen auf Leichen trifft", sagt einer der Einsatzkräfte.

Foto: ED JONES/ AFP
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Bislang ist der Tod von 150 Passagieren bestätigt. Es wird damit gerechnet, dass diese Zahl noch erheblich ansteigt.

Foto: Chung Sung-Jun/ Getty Images
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Bei einer Gedenkfeier hielten Angehörige und Schulfreunde der Vermissten Kerzen hoch.

Foto: Yang Ji-Woong/ dpa
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