Berlin: Der Tag der Vertrauensfrage - DER SPIEGEL
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Berlin Der Tag der Vertrauensfrage

Schon früh am Morgen begann der Tag V in Berlin: Um 8 Uhr informierte der Kanzler die SPD-Fraktion, anschließend die Grünen, bevor er dann im Parlament seine Begründung lieferte, warum er Neuwahlen will.
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Schröder auf dem Weg in den Bundestag: Am frühen Morgen wird er mit der Limousine abgeholt

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Um 8 Uhr informiert Bundeskanzler Schröder die Fraktion mit SPD-Fraktionschef Franz Müntefering

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Düstere Zukunft? Bundeskanzler Schröder ist der Ansicht, dass seine Regierung nicht mehr handlungsfähig ist

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Kurz vor Beginn der Kanzleransprache: Im Bundestag wird noch schnell Schröders Regierungsbank gewienert

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Der Kanzler im Bundestag: Soeben hat er die Fraktion der Grünen informiert. Ganze sieben Minuten nahm er sich dafür Zeit

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Auftritt Schröder: Der Kanzler macht sich am Morgen auf den Weg, den Bundestag zu informieren

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Historische Stunde: Als Kanzler Schröder um 10 Uhr die Vertrauensfrage stellt, ist der Bundestag bis auf den letzten Platz besetzt

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Doris Schröder-Köpf verfolgt mit besorgter Miene die Ansprache ihres Mannes von der Besuchertribüne im Bundestag

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"Mein Antrag hat ein einziges, ganz unmissverständliches Ziel: Ich möchte dem Herrn Bundespräsidenten die Auflösung des 15. Bundestages und die Anordnung von Neuwahlen vorschlagen können", sagt Schröder vor dem Bundestag

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Medienspektakel: In einem Elektronik-Markt in Frankfurt am Main verfolgen Kunden die Ereignisse in der Hauptstadt

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Die Minister Schily und Fischer gratulieren dem Kanzler nach dessen Rede

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Es ist auch die Stunde der Angela Merkel: Bei ihrer Rede verhaspelt sich die CDU-Chefin allerdings und sagt: "Rot-Grün kann unser Land nicht mehr regieren, die PDS darf unser Land nicht regieren, CDU/CSU gemeinsam mit der SPD..."

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Männerfreundschaft: Schröder gratuliert nach Fischers fulminanter Rede. Die CDU-Chefin nannte der Außenminister "ein Souflé", FDP-Chef Westerwelle einen "Schmalspurpolitiker"

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Nach der Rede von Außenminister Fischer lächelt der Kanzler - zum ersten Mal an diesem Tag

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Gedrängel an der Wahlurne. Wenig später wird bekannt: Die Mehrheit des Parlaments hat kein Vertrauen in den Kanzler

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Auf der Tribüne begrüßt Kanzlergattin Schröder ihre Schwiegermutter

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CDU-Chefin Merkel feixt mit den Abgeordneten: Der Bundesregierung hat sie vorgeworfen, das Vertrauen der Bürger verspielt zu haben. "Das Vertrauen ist aber so etwas wie der Schmierstoff unserer Demokratie", sagt sie

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Am Mittag verlässt Schröder das Reichtagsgebäude - er ist auf dem Weg, Bundespräsident Köhler persönlich von der gescheiterten Vertrauensfrage zu unterrichten

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Der Bundeskanzler hat Bundespräsident Köhler die Auflösung des Bundestages vorgeschlagen. In einer Mitteilung des Bundespräsidialamts heißt es anschließend, der Bundespräsident behalte sich vor, die in Artikel 68 des Grundgesetzes festgelegte Frist von 21 Tagen auszuschöpfen

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?