Dorotheenstädtischer Friedhof Letzte Ruhe für Berliner Promis
Heinrich Mann starb 1950 im amerikanischen Exil in Santa Moncia - seine Urne kam erst 1961 nach Berlin.
Klassizistische Formen: Die Grabdenkmäler auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof sind manchmal Kunstwerke für sich.
Schlichter Quader für Bertolt Brechts wichtigsten Komponisten: Das Grabmal für Hanns Eisler hat die Form eines Würfels.
Ein Grab in Grün: Rudolf Bahro war ein Systemkritiker in der DDR und gründete nach seiner Abschiebung in den Westen die Grünen mit.
Grabkultur aus dem 19. Jahrhundert: Familiengräber auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof wurden oft von künstlerisch ambitionierten Steinmetzen gestaltet.
Schlichtes Weiß: In der DDR gehörte Christa Wolf über Jahrzehnte zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen.
Zeigen, wer man war: Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof gibt es auch einige Grabmäler, die schon durch ihre Größe auffallen. Friedrich Eduard Hoffmann war mit Öfen zum Herstellen von Ziegelsteinen reich geworden.
Das Grab des Alt-Bundespräsidenten: Auch Johannes Rau ist in Berlin-Mitte beigesetzt worden.
Helene Weigel und Bertolt Brecht: Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof ruhen sie direkt nebeneinander.
Philosophengräber: Fichte und Hegel, zwei der bedeutendsten Denker des frühen 19. Jahrhunderts, wurden in direkter Nachbarschaft bestattet.
Ein Fahrrad am Grabstein: Fritz Teufel war Kommunarde und Aktivist der Studentenbewegung, zuletzt arbeitete er als Fahrradkurier.