Berlin: Fliegerbombe ist entschärft - DER SPIEGEL
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Bombe in Berlin Einsatz am Hauptbahnhof

Die Fliegerbombe am Hauptbahnhof in Berlin ist entschärft. Die Auswirkungen waren enorm: Über Stunden fuhren keine Züge, 10.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.
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Die Fliegerbombe, die am Freitag einen Teil der Berliner Innenstadt lahmgelegt hat, ist entschärft. "Kurzer Knall - der Zünder wurde soeben abseits der Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt", erklärte die Polizei am Mittag.

Foto: BERLIN POLICE HANDOUT/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
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Die Bombe war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Der 500-Kilogramm-Blindgänger war einer von vielen Überresten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Foto: DPA
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Die Polizei richtete rund um den Fundort des Sprengkörpers eine Sicherheitszone mit einem Radius von 800 Metern ein. Der Hauptbahnhof war dicht, Fernzüge und S-Bahnen fuhren nicht mehr.

Foto: Hannibal Hanschke/ REUTERS
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Berlin war im Zweiten Weltkrieg oft Ziel von Luftangriffen. Noch immer liegen nach Schätzungen der Senatsverwaltung für Umwelt etwa 3000 Bomben, Granaten und Munitionsreste in Berlin unter der Erde.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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Die Einsatzkräfte versammelten sich am Morgen im Sperrgebiet in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Polizei war mit 300 Einsatzkräften vor Ort.

Foto: Michael Sohn/ AP
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Im Hauptbahnhof hielten nach Angaben der Deutschen Bahn ab zehn Uhr keine Züge mehr, von 11.30 Uhr bis 13 Uhr wurde der Zugverkehr vollständig eingestellt. S-Bahnen fahren in dem betroffenen Bereich voraussichtlich bis 14 Uhr nicht.

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Etwa 10.000 Anwohner sollten vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Foto: FELIPE TRUEBA/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
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Polizisten fuhren mit Lautsprecherwagen durch die Straßen, klopften und klingelten an Wohnungstüren.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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