Berlin: Gesichter des Streiks - DER SPIEGEL
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Berlin Gesichter des Streiks

Mit dem Streik kam der Winter zurück: Bei Schneefall und Minus zwei Grad kämpfen sich die Berliner durch die vom Streik lahmgelegte Stadt. Die Organisation ist chaotisch - Servicemitarbeiter bekommen zu spät neue Fahrpläne, Notbusse fahren teils nicht.
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Chaos am Bahnsteig: Tausende drängelten sich zur Rush Hour an der Friedrichstraße in die S-Bahn. Manche Züge waren so voll, dass Wartende am Gleis zurückbleiben mussten.

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Schlechte Organisation: Thorsten Kusike, Servicekraft bei der Berliner S-Bahn, moniert die Planung der BVG. "Die Rush Hour ist bald vorbei, und noch immer haben wir vom BVG keinen Notfallplan", moniert er. "Wie soll man die Leute da vernünftig beraten?"

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Streik-Kritiker Kahled, 35: "Zehn Tage Streik, das ist völlig überzogen."

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Streik-Befürwortein Bella, 52: "Ich finde es legitim, dass die Druck machen. Irgendwie muss man sich ja wehren."

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Berufsschülerinnen Katrin, 20, und Fabiola, 21: "Der Streik geht in Ordnung - die BVG hätte sich nur einen anderen Tag aussuchen sollen."

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Haltestelle Alexanderplatz um acht Uhr morgens: Nach BVG-Plan sollte jede halbe Stunde ein Notbus fahren. Doch ...

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... zwischen sieben und acht Uhr kam kein Bus. Berufstätige und Schüler warteten vergeblich, fuhren teils wieder nach Hause.

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Eingeschneit: Christine, 23, und Sabrina, 20, warten vergeblich. "Wann kommt denn jetzt mal der Bus?"

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