Berlin in den Achtzigern - DER SPIEGEL
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Berlin in den Achtzigern Ein Münchner in der Hölle

Heimatlos in der neuen Heimat: 1984 zog der bayerische Student Stephan Reimertz von der Isar nach Berlin. Er suchte Abenteuer im Kultur- und Nachtleben der Metropole. Doch nur ein Jahr später floh er wieder vor einer Stadt, die für ihn zum Alptraum geworden war.
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Fremd im eigenen Land: 1984 entschied sich Stephan Reimertz, von München nach Berlin zu ziehen. Das Kulturleben der Metropole zog ihn magisch an. Doch dort angekommen fand er kleingeistige Verbohrtheit, die ihn entsetzte.

Foto: Stephan Reimertz/Familie Reimertz
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Das Zentrum von Berlin-Friedenau: Die neogotische evangelische Kirche Zum Guten Hirten des Architekten Carl Doflein, eingeweiht 1893 von Kaiserin Auguste Vitoria.

Foto: Stephan Reimertz
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Stadt der Autoren: Blick auf das Rathaus Berlin-Friedenau von der Niedstraße aus, in der zahlreiche Autoren wohnten, etwa Günther Weisenborn, Günter Grass und Günter Faltin

Foto: Stephan Reimertz
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"Mehr Schriftsteller als Zebras im Zoo": In diesem Jugendstilhaus in Berlin-Friedenau, Niedstraße 28, wohnten 1984, als Stephan Reimertz in Berlin lebte, die Autoren Günther Weisenborn und Günter Faltin

Foto: Stephan Reimertz
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Insel West-Berlin: Zu wenig West-Berliner, fand Stephan Reimertz, besuchten regelmäßig den Osten der Stadt - etwa den hier abgebildeten sogenannten "Tränenpalast" am Grenzübergang Berlin-Friedrichstraße.

Foto: Stephan Reimertz
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Theatermüde: Das Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm, hier auf einem Foto von 2005, gründete Bert Brecht im Jahre 1949. In den achtziger Jahren nahm die Zahl der Besucher aus West-Berlin stark ab.

Foto: Stephan Reimertz
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