Berlin Krawalle in Kreuzberg
Vermummte Demonstranten in Kreuzberg: Immer wieder wurden ...
... Polizisten mit Steinen beworfen - ...
... ungewöhnlicherweise schon tagsüber. In den vergangenen Jahren ...
... hatten die Krawallmacher immer erst nach Einbruch der Dunkelheit randaliert. Der Schwarze Block ...
... war inmitten des Protestzugs in diesem Jahr besonders stark vertreten - diese Demonstranten waren es auch, die ...
... dann mit den Polizisten aneinander gerieten. Die Route des Protestzuges wurde zwar verkürzt, doch die Gewalt ...
... nahm damit kein Ende. Polizisten versuchten durch Zugriffe immer wieder, der Gewalttäter Herr zu werden. Dabei ...
... setzten sie auch Tränengas gegen Demonstranten ein.
Fiedliches Fest: Es gab nicht nur Krawalle. Das Myfest wird seit einigen Jahren in Kreuzberg organisiert. Dieses Jahr spielten bei dem Straßenfest auf 19 Bühnen mehr als 600 Bands, DJs und andere Künstler.
Mehr als 5000 Beamte waren in Berlin im Einsatz - für dieses Jahr hatte die Polizei schwerere Ausschreitungen erwartet als früher.
Auch nachdem die Demonstration vorzeitig beendet wurde, beruhigte sich die Lage am Kottbusser Tor nicht. Die ...
... Polizisten gingen gegen die Störer vor, die auf den Straßen ...
... behelfsmäßige Barrikaden errichteten.
Die Polizei setzte Schlagstöcke, Tränengas und Pfefferspray ein, ...
... um die Randalierer auseinander zu treiben und somit die Lage ...
... wieder unter Kontrolle zu bringen. Etliche gewalttätige Demonstranten wurden ...
... von Polizisten abgeführt. Auf beiden Seiten ...
... gab es Verletzte, eine genaue Zahl konnte die Polizei am späten Abend noch nicht nennen, genau so wenig ...
... wurde die Zahl der Festnahmen mitgeteilt. Mit Pfefferspray stürmten ...
... Polizisten in die Menge, aus denen betrunkene Randalierer ...
... die Beamten angriffen.
Bengalisches Feuer: Demonstranten am Rande des "Myfest" - der Protestzug war ...
... noch weitgehend friedlich.
Protest am Bundesfinanzministerium: Teilnehmer der Mayday-Parade am Nachmittag hatten Farbbeutel gegen das Gebäude geworfen.
Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) geriet nicht nur wegen der fehlgeschlagenen Deeskalationstaktik der Polizei in die Kritik, sondern auch, weil er die Krawalle mit einer Vergewaltigung verglich.