Berlin: Michael Müller im Wahlkampf - DER SPIEGEL
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Michael Müller im Berliner Wahlkampf Der Anti-Wowereit

Er möchte endgültig aus dem Schatten von Klaus Wowereit treten - aber es fällt ihm schwer: SPD-Regierungschef Michael Müller kämpft in Berlin gegen maue Umfragewerte, die AfD und sein Image.
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Schwerer Stand: Michael Müller will das Rote Rathaus für die SPD verteidigen - die Umfragewerte für seine Partei sind allerdings mau. Möglicherweise reicht es gerade einmal für ein Dreierbündnis mit Grünen und Linken.

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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Müller übernahm das Amt des Regierenden Bürgermeisters im Dezember 2014 von Klaus Wowereit, der den Senat gut 13 Jahre lang angeführt hatte - hier ein gemeinsames Bild aus dem Juni 2015.

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Um die Nachfolge von Wowereit setzte sich Müller gegen SPD-Fraktionschef Raed Saleh durch.

Foto: Wolfgang Kumm/ picture alliance / dpa
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Müller kann kämpfen, das hat er bewiesen. So hat er inzwischen auch den früheren SPD-Landeschef Jan Stöß als Parteivorsitzenden in der Hauptstadt abgelöst.

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Das Bündnis mit der CDU von Frank Henkel - hier ein gemeinsames Foto vom Januar 2016 - will Müller nach der Wahl beenden.

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Immer wieder attackiert der SPD-Politiker im Wahlkampf die AfD. Bei der letzten Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses am 8. September warnte er davor, die Rechtspopulisten in Berlin zu wählen.

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Er kann auch bunt. Müller beim Auftakt des Christopher Street Day im Juni 2015.

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Als Regierender Bürgermeister nähert man sich Mensch und Tier. Im Januar 2016 machte Müller Bekanntschaft mit einem Elefanten im Ostberliner Tierpark.

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Durchblick? Müller beim Besuch einer Brillenmanufaktur im Stadtteil Kreuzberg im Mai 2016. Er hat angepackt in der Hauptstadt, und er findet: "Berlin ist auf einem guten Kurs." Doch er fühlt sich nicht von allen gut unterstützt - auch nicht in der eigenen Partei.

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Bei einem Sommerfest im Juni begrüßt Müller mit dem Maskottchen von Hertha BSC Berliner Kinder. Viel Zeit in diesem Sommer hat Müller mit Wahlkampf verbracht - am Sonntag sind die Bürger aufgerufen, das Berliner Abgeordnetenhaus neu zu wählen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?