Berlin vor dem Mauerfall - DER SPIEGEL
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Berlin vor dem Mauerfall Ein heikler Badeausflug

Hochsommerliche Temperaturen und eine Jugenderinnerung: Weil sich Ex-Ostberliner Adriano Coco nach dem klaren Wasser des Liepnitzsees sehnte, machte er sich im August 1989 auf zu einem riskanten Ausflug in die Mark Brandenburg - und erlebte ein Polit-Abenteuer.
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Liepnitzsee: Der Badestrand auf der Insel Großer Werder im Liepnitzsee (r). Links die Badeanstalt am Nordufer.

Foto: Adriano Coco
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Schützenhaus: Radler auf demWeg vom Bahnhof Wandlitzsee zum Liepnitzsee. In dem langgestreckten flachen Haus am Restaurant Schützenhaus war beim Ausflug am 13. August 1989 noch eine Schweinemästerei.

Foto: Adriano Coco
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Mark Brandenburg: Ein vertrocknetes Brachfeld am Rand des Weges von Wandlitzsee zum Liepnitzsee.

Foto: Adriano Coco
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Im Schatten der Buchen: Eine Buche ist am Südufer in den Liepnitzsee gestürzt. Der See liegt inmitten eines Buchenwaldes. Auf dem Weg das Rad des Fotografen.

Foto: Adriano Coco
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Übergesetzt: Die Fähre an der Ostspitze der Insel Großer Werder verkehrt stündlich zwischen Insel und den beiden Ufern.

Foto: Adriano Coco
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Am Wegesrand: Das ehemalige Bauernhaus aus Lehmgefachen auf dem Plateau der Insel Großer Werder. Rechts das Rad des Fotografen.

Foto: Adriano Coco
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Zwischenstopp: Hühner picken hinterm Gartenzaun. In dem alten Haus ist ein Ausschank und Imbiss. Ein Biergarten unter hohen Kastanien gehört auch dazu.

Foto: Adriano Coco
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Ländliche Idylle: Hühner auf der Schubkarre vor den Lehmfachwerk-Ställen des historischen Insel-Bauernhofes.

Foto: Adriano Coco
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Erfrischung: Die Verkaufsluke vom Ausschank im alten Fischer-Bauernhaus. Die Vorfahren der jetzigen Hausbewohner fischten im See, beackerten die Insel, hielten Kühe. Kraftwerksstrom gibt's auch heute noch nicht - nur Energie aus einem Generator.

Foto: Adriano Coco
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Stiller Beobachter: Der Gartenzwerg steht an der Fähranlegestelle auf der Insel Großer Werder.

Foto: Adriano Coco
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Das Objekt: Die Badeanstalt am Nordufer war bis 1989 reserviert für die SED-Oberen. Sie war bequem vom nahegelegenen Politbüro-Wohnghetto zu erreichen. Im DDR-Jargon wurde das Wassergrundstück geheimnisvoll nur das "Objekt" genannt.

Foto: Adriano Coco
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Liepnitzsee: Links das Südufer der Insel im Liepnitzsee. Wo die drei Landzungen dicht beieinander liegen, verbindet die Fähre die Ufer. In Seemitte ist das Boot gaaaanz schwach zu sehen.

Foto: Adriano Coco
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St. Marienkirche in Bernau: Alle Ausflugswege zum Liepnitzsee führen die die mittelalterliche Stadt. Die Autobahn hat in Bernau zwei Abfahrten.

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Das Steintor: Das Wahrzeichen von Bernau bei Berlin - gut für einen Abstecher auf dem Weg zum Liepnitzsee.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?