Berlinale Die Bären-Gewinner 2014
Glückliche Gewinner auf der Berlinale: Der Regisseur von "Bai Ri Yan Huo" Diao Yinan, Produzentin Wen Yan und Darsteller Liao Fan (von links).
Auf dem zweiten Platz, dem großen Preis der Jury, landete Wes Anderson mit "Grand Budapest Hotel". Hier dreht sich alles um das titelgebende, fiktive Hotel und seinen Chef-Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes), der jeden Gast bestens zu unterhalten weiß - vor allem die reichen, älteren Damen.
Berlinale-Chef Dieter Kosslick nimmt mit Jurymitglied Greta Gerwig den Silbernen Bären für Regisseur Wes Anderson entgegen.
Der Preis für die beste Regie ging an Richard Linklater, der mit "Boyhood" eines der ungewöhnlichsten Langzeitprojekte drehte. Sieben Jahre alt war Hauptdarsteller Ellar Coltrane, als die Dreharbeiten begannen. Nach zwölf Jahren, in denen das Team pro Jahr eine Woche gemeinsam drehte, war der Junge zum Mann herangewachsen.
Regisseur Richard Linklater mit seiner Trophäe auf dem roten Teppich in Berlin.
Das deutsche Geschwisterpaar Dietrich und Anna Brüggemann gewann für ihr Religionsdrama "Kreuzweg" den Silbernen Bären für das beste Drehbuch.
Der Regisseur von "Chiisai Ouchi" (Das kleine Haus) Yoji Yamada und Hauptdarstellerin Haru Kuroki posieren auf der Berlinale mit Silbernen Bären.
Caroline Poggi und Jonathan Vinel erhielten den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm für "Tant qu'il nous reste des fusils à pompe" (Solange uns Pumpguns bleiben).
Guillaume Cailleau wurde für "Laborat" mit dem Silbernen Bären für den besten Kurzfilm geehrt.