Berliner Luftbrücke "Sie haben uns nicht enttäuscht"
Rosinenbomber: Die hintereinander gereihten "Rosinenbomber" wurden mit den Paketen der Hilfsorganisation Care beladen und in das auf dem Landweg blockierte Westberlin geflogen. Fünfzehn Monate lang bildeten insgesamt 277.569 Flüge mit Hilfspaketen die Berliner Luftbrücke und versorgten die Menschen in der eingeschlossenen Stadt.
Rosinenbomber über Berlin: Im Abstand von nur drei Minuten landeten während der Blockade West-Berlins die amerikanischen Flugzeuge mit Hilfsgütern in der eingeschlossenen Stadt. Die Sowjets versuchten, die Landung der Flugzeuge in Tempelhof mit Flutlichtern und Radiointerferenzen zu stören, wagten jedoch nicht, auf die Flugzeuge zu schießen.
Luftbrücke nach Berlin: West-Berliner Kinder sind am Flughafen Berlin-Tempelhof auf einen Zaun geklettert, um die US-Flugzeuge zu sehen, die Versorgungsgüter in das von der Außenwelt abgeschnittene West-Berlin bringen.
Gemüse zwischen den Gleisen: Im vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Berlin versuchten viele Menschen sich selbst zu helfen und legten überall in der Stadt kleine Gemüsegärten an.
Straßenkinder: Besonders die Kinder im vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Deutschland hatten es schwer. Sie lebten in Armut, häufig ohne ausreichend Nahrung und Kleidung. Viele von ihnen hatten nie ein Leben ohne Krieg kennengelernt.
Geschenke aus der Luft: Der Pilot Gail Halvorsen winkt mit den kleinen Fallschirmen aus dem Fenster seines Flugzeugs auf dem Berliner Flughafen Tempelhof. Er war einer der Piloten, die über die Luftbrücke den eingeschlossenen Westteil Berlins versorgten. An den Fallschirmen, die er aus seinem Flugzeug warf, hingen Süßigkeiten für die Kinder.
Seid misstrauisch: Dieser Appell wurde den in Deutschland stationierten US-Soldaten in dem Propagandafilm "Your Job in Germany" deutlich gemacht. Die meisten GIs ignorierten das allerdings, weil sie im Verhalten der deutschen Bevölkerung keinen Grund dafür erkennen konnten.
Karussellfahrt mit Fräuleins: Für die amerikanischen Soldaten im besiegten Deutschland gab es ein absolutes Fraternisierungsverbot. In Propagandafilmen wurden alle Deutschen als grundsätzlich verdächtig und nicht vertrauenswürdig dargestellt. Gewirkt hat das aber offensichtlich nicht - die deutschen "Fräuleins" waren doch zu verlockend.
Luftbrücken-Veteran: Ein Veteran der Luftbrücke, aufgenommen auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) 2008 in Berlin.
Versorgung aus der Luft: Ein Luftbrücken-Flugzeug der U.S. Air Force wird auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof in West-Berlin entladen.
Begrüßungskomitee für die Luftbrücke: Kinder jubeln den US-Flugzeugen mit den rettenden Hilfsgütern am Flughafen Berlin Tempelhof zu.
Aufmerksame Adressaten: Neugierig auf den Inhalt packen zwei Kinder ein Care-Paket aus. Die braunen Päckchen enthielten in erster Linie Lebensmittel, Decken, Medikamente, Vitamine und allerlei Nützliches. Manchmal war aber auch etwas Besonderes für die Kinder darin.
Gemüseanbau zwischen Trümmern: Eine Familie 1947 bei der Gartenarbeit in der Nähe des Brandenburger Tors in Berlin. Nach dem Krieg hatten hier Tausende Berliner ihre Gemüsegärten angelegt. Wer konnte, versorgte sich selbst.
Trümmersammlung: Da das Geld zu knapp war, um Spielzeug zu kaufen, mussten Kinder in Nachkriegsdeutschland erfinderisch sein. Viele holten sich ein Stück Normalität zurück, indem sie Sachen sammelten - Steine, Blätter, Fossilien, kleine Tiere. Diese Berliner Mädchen sammeln 1946 Steine aus den Trümmern der Stadt.
Schulkinder 1949: Viele dieser Kinder trugen Bekleidung, die aus ehemaligen Uniformen geschneidert waren. Die Kleidchen der Mädchen wurden aus Fallschirmseide genäht.
"Rosinenbomber": Die DC 9 gilt als eines der sichersten Flugzeuge und wurde auch als "Rosinenbomber" in Berlin eingestzt. Das Foto zeigt eine "DC 9" der Swiss Air auf dem Flughafen München-Riem.