Berliner US-Botschaft - DER SPIEGEL
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Berliner US-Botschaft Neid aller Diplomaten

Die US-Botschaft in Berlin liegt jetzt wieder am Pariser Platz - just dort, wo sie 1939 schon einmal residierte. Damals wollte Washingtons Botschafter lieber an einer unauffälligeren Adresse bleiben. Doch die Nazis fanden einen Trick, die Amerikaner ans Brandenburger Tor zu zwingen.
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US-Botschaft Berlin: Die neue amerikanische Botschaft am Pariser Platz. Nach fast 70 Jahren kehrt sie an ihren einstigen Standort zurück. Am 4. Juli 2008, dem US-Nationalfeiertag, wird sie offiziell eingeweiht.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Im Krieg: Das Gebäude der US-Botschaft in Berlin 1940. Der Botschafter war zu diesem Zeitpunkt bereits in die USA zurückbeordert worden - das Gebäude wurde allerdings gehalten.

Foto: AP
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Gut gewappnet: Die Fassade der Berliner US-Botschaft mit dem Staatswappen der Vereinigten Staaten von Amerika, fotografiert kurz nach dem Einzug der Diplomaten in das Palais Blücher 1939.

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Schutz durch Schriftzug: Das Dach der US-Botschaft in Berlin wurde 1939 weithin sichtbar mit den Lettern "USA" beschriftet. Die Hoffnung, das Gebäude so vor versehentlichen Bombentreffern schützen zu können, erwies sich als als naiv - bei Kriegsende lag die Botschaft wie das gesamte Umfeld in Trümmern.

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Vor der Ruine des Adlon: Verwundete Soldaten und Krankenschwestern am 3. Mai 1945 vor dem Brandenburger Tor in Berlin, nach ihrer Evakuierung aus dem abgebrannten Hotel Adlon. Links neben dem Brandenburger Tor die Ruine des Palais Blücher, dem ehemaligen US-Botschaftsgebäude.

Foto: DER SPIEGEL
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Botschaft in Trümmern: Die Ruine des Blücher-Palais, dem Sitz der amerikanischen Botschaft in Berlin, im Jahr 1946. Durch die Bombenangriffe und während des Kampfes um Berlin im April/Mai 1945 war das nur wenige Meter von Hitlers "Führerbunker" gelegene Gebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Carl Weinrother
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Nobelherberge am Pariser Platz: Das Hotel Adlon am Pariser Platz in Berlin lag nur wenige Meter vom Palais Blücher, der früheren US-Botschaft, entfernt. Beide Gebäude wurden im Krieg zerstört; während anstelle des Blücher-Palais ein postmoderner Bau entstand, wurde das Adlon historisierend wiedererrichtet. Diese Aufnahme stammt aus dem Eröffnungsjahr 1907.

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Brandenburger Tor 1989: Am ehemals dichtbebauten Pariser Platz stand zu DDR-Zeiten nur noch das Brandenburger Tor. Viele Gebäude wurden vom zweiten Weltkrieg zerstört, die restlichen ließ die DDR abreißen. Heute ist der Platz wieder vollständig umbaut, die letzte Baulücke schließt die im Juli 2008 eingeweihte US-Botschaft.

Foto: Gerhard Dörries
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Bäume für die Botschaft: Im Rahmen der Vorbereitungen zur Eröffnung der neuen US-Botschaft wurde im Mai 2008 eine Baumreihe vor dem Gebäude gepflanzt.

Foto: dpa
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Umzugsgut: Vor der alten US-Botschaft werden im Mai 2008 Akten für den Umzug in den Neubau am Pariser Platz verladen.

Foto: dpa
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Kunst-Botschaft: Zur Erinnerung an die Zeit der Teilung wurde am 13. Februar 2008 ein Stück aus der Berliner Mauer im Innenhof der neuen US-Botschaftam Pariser Platz aufgestellt.

Foto: AP
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Trauer vor der Botschaft: Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington legten unzählige Menschen als Zeichen der Trauer Blumen und Kerzen vor die US-Botschaft in Berlin. Die Terrorattacken führten zu einer massiven Verzögerung des Berliner Botschaftsneubaus aufgrund der als Konsequenz eingeführten neuen Sicherheitsstandards.

Foto: ddp
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Der erste Spatenstich: Gemeinsam zelebrieren der damalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD, l.) und der seinerzeitige US-Botschafter Daniel Coats im Oktober 2004 den offiziellen Spatenstich zum Baubeginn für die neue US-Botschaft in Berlin.

Foto: dpa
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Der Botschafter: Der US-amerikanische Botschafter in Deutschland, William R. Timken Jr., steht im Mai 2008 in Berlin vor dem Brandenburger Tor und dem neuen Botschaftsgebäude der Vereinigten Staaten von Amerika (l.) am Pariser Platz.

Foto: dpa
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Modellbotschaft: Das US-Architektenduo Buzz Yudell (l.) und John Ruble mit ihrem Modell der neuen US-Botschaft in Berlin.

Foto: AP
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Ausflugziel Berlin: Ausflügler flanieren 1905 durch das Brandenburger Tor von der Straße unter den Linden auf den Pariser Platz.

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Mit Blick auf die Hauptstadt: Die US-Botschaft am Pariser Platz mit Blick auf das Brandenburger Tor in Berlin 1939. Aus dem Fenster schaut ein unbekannter Botschaftsangehöriger.

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Ruinen am Brandenburger Tor: Berlin, Ostern um den 29. März 1959. Standpunkt auf dem Gelände zwischen Vossstraße, Ebertstraße, Brandenburger Tor, Pariser Platz, Wilhelmstraße.

Auf dieser Fläche entstanden 2005 das Holocaust Mahnmal, ein Denkmal für die ermordeten Juden in Europa, sowie neue Gebäude und Straßen: 1984 An der Kolonnade; die Behrenstraße wurde 1997 über diese Fläche bis zur Ebertstraße verlängert; 2000 In den Ministergärten; 2001 Gertrud-Kolmar-Straße; 2004 Inge-Beisheim-Platz; 2005 Hannah-Arendt-Straße; 2005 Cora-Berliner-Straße.

Foto: Peter Wieneck
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