Bernie Ecclestone: Wortkarg und steinreich - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bernie Ecclestone Wortkarg und steinreich

Vermarkter Bernie Ecclestone ist das Gesicht der Formel 1. Mit ihr hat er Milliarden und sich viele Feinde gemacht. Im Privatleben gilt der 80-Jährige als eigen. Seinem Erfolg hat dies aber keinen Abbruch getan.
1 / 17

Gewiefter Funktionär: Bernie Ecclestone (r.), geboren 1930 in England, agierte in den siebziger Jahren als Eigentümer des Brabham-Teams und zudem seit 1978 als Chef der Vereinigung der Formel-1-Konstrukture (Foca). Auf diesem Bild unterhält er sich am 1. August 1981 beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring mit Jean-Marie-Balestre (l., Präsident des Internationalen Automobil-Weltverbandes Fia) und Foca-Sprecher Max Mosley, später ebenfalls Foca- und Fia-Präsident.

Foto: Bodo Müller/ dpa
2 / 17

Zugeknöpft: Ecclestone (hier 1984) gab sich früher in Interviews meist ziemlich wortkarg, und auch heute spricht er in der Regel ungern über sich.

Foto: dpa
3 / 17

Hygiene-Fimmel: Ecclestone legte schon immer viel Wert auf Sauberkeit. Zudem ist er Asket, raucht und trinkt nicht.

Foto: © Eric Gaillard / Reuters
4 / 17

Dynamisches Duo: In den achtziger und neunziger Jahren entwickelte Ecclestone die Formel 1 zu einem globalen Unternehmen. Oft an seiner Seite: Max Mosley (r.), Fia-Präsident von 1993 bis 2009.

Foto: Pascal Rondeau/ Getty Images
5 / 17

Alleinherrscher: Ecclestone, hier 1995 mit Williams-Teamchef Frank Williams, ließ sich nie gerne beeinflussen, trifft Entscheidungen am liebsten alleine. Mit Demokratie, sagte er einst, "bringt man den Laden nicht zum Laufen".

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
6 / 17

Fünf Formel-1-Größen unter sich: Ecclestone beim Großen Preis von Ungarn im Jahr 2000 mit den Piloten David Coulthard, Michael Schumacher, Mika Häkkinen und Rubens Barrichello (v.l.n.r.). Als Nachfolger Ecclestones...

Foto: Andreas Rentz/ Bongarts/Getty Images
7 / 17

...wurde einst der langjährige Renault-Teamchef Flavio Briatore gehandelt, bis dieser über den sogenannten Crash-Skandal stolperte. Beim Großen Preis von Singapur 2008 soll er seinen damaligen Fahrer Nelson Piquet junior angewiesen haben, einen Unfall zu verursachen, durch den der zweite Renault-Pilot Fernando Alonso das Rennen gewinnen konnte.

Foto: A3416 Carmen Jaspersen/ dpa/dpaweb
8 / 17

Konstanz im Privatleben: Fast 25 Jahre war Ecclestone mit seiner zweiten Frau Slavica verheiratet, am 11. März 2009 ließ sich das Paar scheiden.

Foto: Vladimir Rys/ Bongarts/Getty Images
9 / 17

Enormer Reichtum: Ecclestone hat über die Jahre hinweg ein beachtliches Vermögen angehäuft. Die Forbes-Liste der reichsten Männer der Welt weist ihn und seine Familie mit einem Gesamtvermögen von rund vier Milliarden Dollar aus.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
10 / 17

Wenig bescheidener Boss: Überall, wo der Formel-1-Zirkus Station macht, wartet eine für Ecclestone persönlich gekennzeichnete Limousine auf ihn.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
11 / 17

Gruppenbild, die Zweite: Vor dem letzten Rennen der Saison 2010 in Südkorea zeigte sich Ecclestone mit den fünf WM-Kandidaten Lewis Hamilton, Fernando Alonso, Mark Webber, Jenson Button und Sebastian Vettel (v.l.n.r.).

Foto: JUNG YEON-JE/ AFP
12 / 17

Besonderes Geschenk: Red-Bull-Teamchef Christian Horner und Weltmeister-Pilot Vettel überreichten Ecclestone zum 80. Geburtstag eine spezielle Gehhilfe. Zudem...

Foto: Paul Gilham/ Getty Images
13 / 17

...prangte an dem Hilfsmittel ein außergewöhnliches Lenkrad - unter anderem mit Knöpfen, um die Krankenschwester zu rufen oder Viagra zu ordern. Doch noch ist Ecclestone nicht bereit, in den Ruhestand zu wechseln. Er wird weiterhin die Geschicke der Formel 1 leiten und die Königsklasse des Motorsports...

Foto: Clive Mason/ Getty Images
14 / 17

...in neue Länder führen. Neuste Station im Rennkalender ist Russland, wo 2014 erstmals ein Grand Prix stattfinden soll. Doch größere Sorgen bereiteten Ecclestone zuletzt die...

Foto: Mikhail Metzel/ AP
15 / 17

...Zustände in Bahrain. Hier ist er im Gespräch mit dem König des Golf-Staates, Hamad bin Isa al-Khalifa. Nach den Protesten in Tunesien und Ägypten forderten Demonstraten in Bahrain zunächst politischen Reformen. Inzwischen richtet sich der Protest aber gegen das gesamte Regime - und das Königshaus. Wegen der Unruhen mussten die...

Foto: HAMAD I MOHAMMED/ REUTERS
16 / 17

...Organisatoren letztlich das für den 13. März geplante Auftaktrennen der neuen Saison absagen. Der 80-Jährige...

Foto: CAREN FIROUZ/ REUTERS
17 / 17

...sagte zu der Entscheidung: "Es ist traurig, dass Bahrain das Rennen zurückziehen musste." Man freue sich aber darauf, bald wieder in dem Land Rennen auszutragen.

Foto: Paul Gilham/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?