Beruf Meerjungfrau Flossen hoch
Zeigt her eure Flosse: Meerjungfrau sein ist gar nicht leicht. Eine angehende Nixe steckt ihre Füße in eine blau-lila-schillernde Schwimmflosse, zieht dann das Schuppenkleid wie eine Leggings bis zum Bauchnabel hoch. Im Wasser sollte die Flosse angenehm zu tragen sein und nicht rutschen. Die gelernte Krankenschwester Sabine Schönborn hat schon tausend Mädchen in Meerjungfrauen verwandelt.
Nixenkollektion aus dem Internet: Die farbenfrohen Monoflossen gehören zum Outfit einer jeden Meerjungfrau. Sabine Schönborn hat verschiedene Größen im Internet bestellt. Eine Flosse kostet zwischen 100 und 150 Euro.
Auch Meerjungfrauen können weinen: Wenn mal etwas nicht klappt, taucht Sabine Schönborn (2. von links) auf und tröstet die Mini-Nixen. Elisabeth, 11, ist traurig. Ihr rutscht die Flosse von den Füßen.
Abtauchen, einfach genießen: Die Blume im Haar ist nur noch ein Schatten, die Schuppen des Schwanzes glitzern im Wasser, die lange Flosse schwingt auf und ab. "Mermaiding ist für mich wie Schweben", schwärmt die gelernte Krankenschwester.
Schrauben, Purzelbäume, Rückwärtssalti: Meerjungfrau Jessica, 11, hat den Dreh inzwischen raus. Mit der Flosse an den Füßen schwimmt sie wie ein Delfin im Wasser.
Grüne Flosse, grüner Lidschatten, grüne Blumen: Zum Nixen-Outfit gehören natürlich perfektes Make-up und Plastikschmuck fürs Haar.
Luft schnappen wie ein Fisch: Der Tauchgang zum Boden des vier Meter tiefen Beckens ist geglückt - Elisabeth, 11, taucht wieder auf.
Oben Mensch, unten Fisch: Einmal im Leben wollte Luisa, 11, ein Fabelwesen sein. Mutter Kathrin hat sich auch gleich in eine Flosse gezwängt. Nun posieren sie beide neben Profi-Mermaid Sabine Schönborn (rechts).
In der Meerjungfrauenschule: Mindestens 30 Stunden pro Woche verbringt Nixen-Lehrerin Sabine Schönborn im Wasser. Sie bietet inzwischen zehn Mermaiding-Kurse in sieben Schwimmbädern in Sachsen und Berlin an.
Nixendiplom für Menschenfische: Wer sich frei mit der Flosse bewegen kann und einige einfache Choreografien beherrscht, darf sich "Kleine Meeresnixe" nennen.