Beschädigtes Amt Wulffs Hinterlassenschaft
Aus dem Sanitärtrakt sind die wertvollen Armaturen verschwunden. Wie Hausdiener berichten, wurden Seifenspender und Wasserhähne bei Nacht und Nebel nach Großburgwedel verbracht. Sogar die Reinigungsmittel hat Wulff mitgehen lassen.
Das Amtszimmer des Bundespräsidenten. Links der Tür hing einst der Canaletto "Dresden vom linken Elbufer unterhalb der Augustbrücke". Angeblich verschacherte Wulff das Gemälde an den Emir von Katar.
Einfach nur den Abtreter benutzen! So aber haben zwanzig Monate immer wieder direkt aus dem Schlosspark in die einstmals gemütliche Teeküche ihre Spuren hinterlassen.
Irgendwann war Wulff alles egal. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Die Salons "Luise" und "Ferdinand" legen Zeugnis davon ab.
Bis zuletzt wurde im Schlosspark mit "Freunden" gefeiert. Über dem Rasen liegt immer noch der Geruch der Vorteilsnahme.
So leer das Schloss bei der Übernahme, so voll der Keller - voll mit unverkäuflichen Wulff-Büchern "Besser die Wahrheit". Wenn das hier mal rauskommt, hieß es unter Eingeweihten, dann ist alles vorbei!