Beschädigtes Amt - DER SPIEGEL
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Beschädigtes Amt Wulffs Hinterlassenschaft

Schock in der Morgenstunde: Heiland Joachim will in Schloss Bellevue einziehen und sofort anfangen, alle Menschen glücklich zu machen. Doch was muss er feststellen: Alles, was in den Zeitungen steht, es ist wahr. Sein Vorgänger hat das Amt tatsächlich beschädigt.
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Aus dem Sanitärtrakt sind die wertvollen Armaturen verschwunden. Wie Hausdiener berichten, wurden Seifenspender und Wasserhähne bei Nacht und Nebel nach Großburgwedel verbracht. Sogar die Reinigungsmittel hat Wulff mitgehen lassen.

Foto: SPAM (Foto: DPA)
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Das Amtszimmer des Bundespräsidenten. Links der Tür hing einst der Canaletto "Dresden vom linken Elbufer unterhalb der Augustbrücke". Angeblich verschacherte Wulff das Gemälde an den Emir von Katar.

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Einfach nur den Abtreter benutzen! So aber haben zwanzig Monate immer wieder direkt aus dem Schlosspark in die einstmals gemütliche Teeküche ihre Spuren hinterlassen.

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Irgendwann war Wulff alles egal. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Die Salons "Luise" und "Ferdinand" legen Zeugnis davon ab.

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Bis zuletzt wurde im Schlosspark mit "Freunden" gefeiert. Über dem Rasen liegt immer noch der Geruch der Vorteilsnahme.

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So leer das Schloss bei der Übernahme, so voll der Keller - voll mit unverkäuflichen Wulff-Büchern "Besser die Wahrheit". Wenn das hier mal rauskommt, hieß es unter Eingeweihten, dann ist alles vorbei!

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