Besuch bei Japans Kriegsschrein - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Affront in Asien Besuch bei Japans Kriegsschrein

Seoul und Peking protestierten – doch 168 japanische Parlamentarier haben einen Schrein für Kriegstote in Tokio besucht. In China stieß das Verhalten auf Kritik, Südkoreas Außenminister sagte eine Visite ab.
1 / 5

Ungeachtet der Proteste im benachbarten Südkorea haben japanische Politiker den umstrittenen Yasukuni-Schrein für Japans Kriegstote in Tokio besucht. Die 168 Parlamentarier verschiedener Parteien gedachten anlässlich eines Schreinfestes der Seelen der Toten. In dem Heiligtum werden auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt.

Foto: AP Photo/Kyodo News
2 / 5

Südkorea ist empört. Demonstranten in Seoul protestierten, indem sie eine japanische Flagge aus dem Zweiten Weltkrieg zerrissen. Der Außenminister sagte einen Besuch in Tokio ab.

Foto: AP/dpa
3 / 5

Besuche japanischer Politiker an dem Schrein lösen in Südkorea und China regelmäßig Proteste aus. Beide Länder waren Opfer der Aggressionen der kaiserlichen japanischen Streitkräfte.

Foto: AP/dpa
4 / 5

Die Beziehungen zwischen Japan und China sind derzeit ohnehin gespannt. Die Länder streiten um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, die beide Staaten sowie Taiwan für sich beanspruchen.

Foto: REUTERS/ Kyodo
5 / 5

Die Regierung in Tokio bestellte jetzt den chinesischen Botschafter ein, nachdem erneut Regierungsschiffe in der Nähe der Inseln gesichtet wurden. Hier fährt die japanische Küstenwache neben einem chinesischen Überwachungsschiff.

Foto: KYODO/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?