Betrug Wie ein Mittelständler in China ausgetrickst wurde
Bürogebäude in Shenzen: Mit einem lukraftiven Kauf-Angebot wurde Anselm Althöfer - der mit Industriemaschinen handelt - nach China gelockt. Hier hat die vermeintliche Export/Import-Firma Gonglu, die den Kontakt mit ihm aufnahm, ihren Sitz.
Festlich gedeckte Tafel: Vom Konferenzzimmer bis hin zum abendlichen Festmahl waren die Vertragsverhandlungen perfekt inszeniert.
Bei Tee und Kaffee wurde um die letzten Vertrags-Details gerungen. Dabei hätten die vermeintlichen Handelspartner viel Fachwissen gezeigt, sagt Althöfer. Nur fotografieren durfte er sie nicht. Dafür musste er - angeblich für die im Lande üblichen Gastgeschenke - mehrere tausend Euro zahlen.
Stadtansicht von Shenzen: "Die Stadt der großen Geschäfte", war es Althöfer spontan durch den Kopf geschossen, als das Angebot aus der Boomregion auf seinem Schreibtisch gelandet war. Die vereinbarte Vorauszahlung bekam er von seinen vermeintlichen Geschäftspartnern aber nie überwiesen. Der Deal platzte schließlich.