Betrug: Wie ein Mittelständler in China ausgetrickst wurde - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Betrug Wie ein Mittelständler in China ausgetrickst wurde

Die Hoffnung auf das große Geschäft im Wirtschaftswunderland China hat Anselm Althöfer ordentlich Geld gekostet. Ein vermeintliches Handelsunternehmen aus dem Reich der Mitte gab vor, dem Unternehmer gebrauchte Industriemaschinen abkaufen zu wollen. Vor Ort zockten sie ihn ab - und alles war perfekt organisiert.
1 / 4

Bürogebäude in Shenzen: Mit einem lukraftiven Kauf-Angebot wurde Anselm Althöfer - der mit Industriemaschinen handelt - nach China gelockt. Hier hat die vermeintliche Export/Import-Firma Gonglu, die den Kontakt mit ihm aufnahm, ihren Sitz.

Foto: Anselm Althöfer
2 / 4

Festlich gedeckte Tafel: Vom Konferenzzimmer bis hin zum abendlichen Festmahl waren die Vertragsverhandlungen perfekt inszeniert.

Foto: Anselm Althöfer
3 / 4

Bei Tee und Kaffee wurde um die letzten Vertrags-Details gerungen. Dabei hätten die vermeintlichen Handelspartner viel Fachwissen gezeigt, sagt Althöfer. Nur fotografieren durfte er sie nicht. Dafür musste er - angeblich für die im Lande üblichen Gastgeschenke - mehrere tausend Euro zahlen.

Foto: Anselm Althöfer
4 / 4

Stadtansicht von Shenzen: "Die Stadt der großen Geschäfte", war es Althöfer spontan durch den Kopf geschossen, als das Angebot aus der Boomregion auf seinem Schreibtisch gelandet war. Die vereinbarte Vorauszahlung bekam er von seinen vermeintlichen Geschäftspartnern aber nie überwiesen. Der Deal platzte schließlich.

Foto: Anselm Althöfer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?