Klage gegen Google und Co Der Kampf der Bettina Wulff
Kampf um den eigenen Ruf: Bettina Wulff will verhindern, dass Gerüchte über ihre angebliche Vergangenheit weiterverbreitet werden.
Pikante Wörter: Wer bei Google "Bettina Wulff" eingibt, auf dessen Bildschirm erscheinen Wörter wie "Escort" und "Prostituierte". Dagegegen geht die Ex-First-Lady jetzt juristisch vor. mehr...
Keine Gerüchte über Bettina Wulff mehr: Moderator Günther Jauch hat sich bereits verpflichtet, Kolportagen über die angebliche Rotlichtvergangenheit der früheren First Lady nicht weiterzuverbreiten. mehr...
Geht juristisch in die Offensive: Die frühere erste Frau des Staates, Bettina Wulff, Gattin von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, wehrt sich gegen die Gerüchte. mehr...
An seiner Seite: Christian Wulff und seine spätere Frau Bettina lernten sich kennen, da war er noch Ministerpräsident von Niedersachsen. Hier sind sie nach seiner Wiederwahl im Jahr 2008 zu sehen. Die Gerüchte über ihr angebliches Vorleben reichen nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" bis ins Jahr 2006 zurück.
Niedersächsische Prominenz: Gern zeigten sich Christian Wulff und seine Frau mit dem AWD-Gründer Carsten Maschmeyer und dessen Lebensgefährtin Veronica Ferres.
Wulff im Interview: Während der Affäre um die Finanzierung seines Hauses ließ sich Christian Wulff interviewen - und klagte damals auch darüber, was für Gerüchte über seine Frau verbreitet wurden.
Rücktritt: Im Februar 2012 schließlich trat Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurück, auch hier stand ihm seine Frau zur Seite. Solange er im Amt war, ging sie nicht juristisch gegen die Gerüchte über ihr angebliches Vorleben vor.
Abschied vom Amt: Beim Großen Zapfenstreich wurden die Wulffs feierlich verabschiedet. Die Frau des Ex-Bundespräsidenten geht seitdem vehement gegen den Rufmord vor.
Paarlauf nach dem Rücktritt: Christian und Bettina Wulff bei einem Auftritt im September 2012. Sie habe, so berichtet die "Süddeutsche", eine eidesstaatliche Versicherung abgegeben, wonach alle Behauptungen über ihr angebliches Vorleben im Rotlichtmillieu falsch seien.
Einzigartiger Vorgang: Eine eidesstattliche Erklärung einer ehemaligen First Lady ist beispiellos. Durch diese "Verleumdungen" sei aus Sicht von Bettina Wulff ihre "Reputation zerstört worden", heißt es in der "SZ". Die wolle sie "jetzt zurückgewinnen", beschreibt ein Insider in der Zeitung ihre zahlreichen juristischen Aktivitäten.