Goldjägerin Dahlmeier Laura, die Maschine
Laura Dahlmeier oben auf: Die deutschen Biathleten sind bei der WM erfolgreich wie selten. Im Staffelwettbewerb der Frauen gewann Deutschland Gold vor der Ukraine. Dahlmeier gewann zum Abschluss auch das Massenstartrennen und schrieb in Tirol mehrfach Geschichte. Als erste Skijägerin gewann sie fünfmal Gold und einmal Silber bei einer WM.
Immer am Limit: Für den Erfolg geht die 23-Jährige an ihre Grenzen. Nach den Triumphen im Einzel über 15 Kilometer und im Teamwettbewerb erlitt Dahlmeier im Ziel einen Schwächeanfall. Für die Jagd nach dem fünften Gold soll sie aber wieder fit sein.
Bei der Siegerehrung wieder bei Kräften: Hier feierte Dahlmeier mit ihren Teamkolleginnen Vanessa Hinz (von links nach rechts), Maren Hammerschmidt und Franziska Hildebrand.
Die obligatorische Sektdusche durfte selbstverständlich nicht fehlen.
Was zuvor geschah: Die deutsche Mixed-Staffel hatte in Österreich mit der ersten Goldmedaille des Turniers einen glänzenden Start hingelegt. Das Team setzte sich vor Frankreich und Russland durch. Die Formation bildeten Vanessa Hinz (2 Nachlader), Dahlmeier (4), Arnd Peiffer (0) und Simon Schempp (1).
Zweites Rennen, zweite Medaille: Die Deutsche sicherte sich im Sprint über 7,5 Kilometer Silber.
Dahlmeier in Top-Form. Nach Gold mit der Mixed-Staffel und Silber im Sprint gewann die 23-Jährige das Verfolgungsrennen.
Schon wieder Gold: Dahlmeier siegte zum dritten Mal, diesmal im Einzel über 15 Kilometer. Danach folgte ihr viertes Gold mit dem Frauenteam.
Auch im abschließenden Massenstart-Rennen über 12,5 Kilometer war Dahlmeier nicht zu stoppen und lief der Konkurrenz davon. Die Rekord-Biathletin siegte vor Susan Dunklee und Kaisa Mäkäräinen.