Bibi Andersson (Bilder) - DER SPIEGEL
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Bibi Andersson Professionelle Unschuld, mutige Rebellin

Für Ingmar Bergman stand sie 1951 das erste Mal vor der Kamera - für einen Werbefilm für eine Seife. Anschließend arbeitete er immer wieder mit ihr. Ihre teils ikonischen Rollen machten sie zum Star - auf der Leinwand und auf der Theaterbühne.
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Einige Zeit ein Paar, fast ein ganzes Leben lang Kollegen: Bibi Andersson mit dem Filmemacher Ingmar Bergman (1918-2007) im Jahr 1989

Foto: Bjorn Elgstrand/ AP
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Professionelle Unschuld und wilde Rebellin: "Wilde Erdbeeren" (1957) machte Bibi Andersson zu einem international bekannten Star. Das Drama gilt als eines von Bergmans bedeutendsten Werken. Er erhielt dafür 1958 den Goldenen Bären.

Foto: ddp images
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Bergmans Musen: Bibi Andersson und Liv Ullmann in dem experimentellen Drama "Persona". Darin porträtiert Andersson (r.) eine Krankenschwester, die eine toxische Beziehung zu ihrer Patientin Elisabeth (Ullmann) eingeht.

Foto: ddp images
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Bibi Andersson (l.) mit ihrer Schwester Gerd

Foto: AP
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Dreharbeiten zu "The Touch" mit Bergman (r.) und Schauspielerkollege Elliott Gould. Das Drama feierte 1971 bei der Berlinale seine Uraufführung.

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Andersson studierte an der Gösta Terserus Theaterschule und der Schauspielschule des Königlichen Dramatischen Theaters in Stockholm. Anschließend engagierte Bergman sie für sein Theaterensemble in Malmö.

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Ein weiterer Grenzgang: In dem Western "Duell in Diablo" (1966) von Ralph Nelson spielte Andersson eine Frau, die ein Jahr von Apachen gefangen gehalten wird und eine Beziehung mit dem Häuptling eingeht.

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Für Robert Altman stand sie für den Science- Fiction-Film "Quintett" (1979) vor der Kamera - zusammen mit Paul Newman (l.), David Langton und Nina van Pallandt.

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Zu Beginn ihrer Karriere spielte sie, sehr zu ihrem Leidwesen, vor allem heitere junge Frauen, wie in "Das Gesicht" (1958) von Ingmar Bergman.

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Darin geht es um eine Gauklertruppe, die als "Magnetisches Heiltheater" 1846 durch Schweden zieht.

Foto: imago/ United Archives
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Alles andere als brav und niedlich: Andersson bei den Filmfestspielen in Cannes 1958

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Einige Jahre lebte und arbeitete Andersson in Frankreich, bis sie 2004 an das Königliche Dramatische Theater in Stockholm zurückkehrte.

Foto: Dan Hansson/ Scanpix/ imago images
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In Mai Zetterlings "Die Mädchen" (1967) geht es um Emanzipation. Andersson spielte darin die kinderlose Schauspielerin Liz.

Foto: imago images/ Cola Images
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Bibi Andersson starb am 14. April in Stockholm. Sie wurde 83 Jahre alt. Ihre letzte Rolle spielte sie 2007 in "Arn - Der Kreuzritter".

Foto: Philippe WOJAZER/ AFP
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