Fachmagazin "Bicycle Quarterly" Aus Freude am Fahrradfahren
In den ersten Jahren verbreitete das "Bicycle Quarterly" optisch den Charme des Handgemachten. Trotz der überschaubaren Leserschaft ist der Einfluss des Magazins auf die Entwicklung moderner Räder enorm.
Die Anmutung von "Bicycle Quarterly" ist über die Jahre modernder und professioneller geworden. Geblieben sind die mit viel Leidenschaft und Sachkenntnis verfassten Berichte über alle möglichen Aspekte des Fahrradfahrens.
Die Cascade Mountains vor den Toren Seattles sind das Testgebiet für viele der Räder, die in "Bicycle Quarterly" vorgestellt werden. Die Tests gehen oft über mehrere Tage und sind gründlicher als in vielen anderen Rad-Zeitschriften.
Das Team von "Bicycle Quarterly" bei einer Ausfahrt. Die Räder werden in der Regel von zwei Personen getestet und bewertet.
Das Mule hat Heine selbst aus Stahlrohren gebaut. Es hat die klassischen Randonneur-Komponenten: Breite Reifen, Schutzbleche, Beleuchtung und Lenkertasche. Zum Transport im Zug oder Flugzeug lässt es sich zerlegen.
Heine mit seinem Firefly am Paso de Mexiko in 4000 Meter Höhe. Die ausführlichen Reisebeschreibungen machen unter anderem den Reiz von "Bicycle Quarterly" aus.
Das Titanrad von Firefly mit seinen 54 Millimeter breiten Reifen fährt Heine vor allem abseits der Straße. "Bicycle Quarterly" hat wesentlichen Anteil daran, dass breite Reifen auch beim Rennrad auf dem Vormarsch sind.
Über seine Firma Compass Cycles vertreibt Heine auch Komponenten für moderne Räder, die alten Vorbildern nachempfunden sind. Auf dem Randonneur-Lenker mit seinem leicht geschwungenen Oberlenker ermüden die Hände bei Langstreckenfahrten nicht so schnell wie bei einem konventionellen Rennradlenker.
Der Compass Maes-Lenker ist klassischen Rennradlenkern nachempfunden. Er bietet mehr Griffpositionen als die heute üblichen Modelle - und sieht zudem sehr elegant aus.
Das Vorbild für die Rene-Herse-Kurbeln von Compass stammt aus dem Jahr 1939. Die Kurbeln sind sehr leicht und können mit Kettenblättern in vielen Größen bestückt werden. Das macht sie vielseitiger als ihre modernen Verwandten.
"Bicycle Quarterly"-Gründer Jan Heine mit vollverchromten Stahlrad nach dem Vorbild des französischen Rahmenbauers Rene Herse. Das auf Maß gebaute Rad mit zum Teil Original-Komponenten kann es an Geschwindigkeit mit jedem Rennrad aufnehmen.