Bienen mit Blütenpollen In flagranti erwischt
Männliche Prachtbiene mit Pollen: Diese Insekten sammeln Blütenpollen nicht ein, um ihn zu verzehren, sondern um mit dem Duft weibliche Artgenossen zu betören. Dabei sehen sie mitunter ziemlich drollig aus.
Parfum am Fühler: Dieses Männchen trägt eine Ansammlung von Orchideen-Pollen, ein sogenanntes Pollinarium. Forscher haben untersucht, ob sich Bienen und Orchideen parallel oder zeitlich versetzt aneinander anpassten.
Pollinarium am Hinterleib: Mehr als 200 Arten von Prachtbienen bestäuben in Süd- und Mittelamerika Tausende von Pflanzenarten. Dazu zählen auch die Orchideen, die sich mit ihren Duftstoffen an die Insekten angepasst haben.
Bienenmännchen in Nahaufnahme: Prachtbienen gibt es mit roter, grüner, gelber und blauer Färbung - und immer mit einem Hauch von Metallic.
Beine einer männlichen Prachtbiene: Die Haare auf den Beinen von Männchen der Art Euglossa paisa dienen dazu, die flüchtigen Duftstoffe zu verteilen.
Aufgespießte Prachtbiene (Eulaema cingulata): Am Rücken trägt diese Biene ein Pollinarium. Der Untersuchung zufolge gehen die Prachtbienen auf einen jüngsten gemeinsamen Vorfahren zurück, der vor 34 bis 38 Millionen Jahren lebte.
Prachtbienen auf einem Einblatt: Die Orchideen entwickelten erst zwölf Millionen Jahre später die Fähigkeit, die von den Bienen geschätzten Düfte zu produzieren