Bienen mit Blütenpollen: In flagranti erwischt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bienen mit Blütenpollen In flagranti erwischt

Wer war zuerst da? Die Orchidee, die verführerischen Duft anbot - oder die Biene, die solche Düfte suchte? Die andere Möglichkeit: Beide entwickelten sich parallel zueinander. Auf diese Evolutionsfrage haben Biologen nun eine Antwort.
1 / 7

Männliche Prachtbiene mit Pollen: Diese Insekten sammeln Blütenpollen nicht ein, um ihn zu verzehren, sondern um mit dem Duft weibliche Artgenossen zu betören. Dabei sehen sie mitunter ziemlich drollig aus.

Foto: Science/ S. Ramírez
2 / 7

Parfum am Fühler: Dieses Männchen trägt eine Ansammlung von Orchideen-Pollen, ein sogenanntes Pollinarium. Forscher haben untersucht, ob sich Bienen und Orchideen parallel oder zeitlich versetzt aneinander anpassten.

Foto: Science/ S. Ramírez
3 / 7

Pollinarium am Hinterleib: Mehr als 200 Arten von Prachtbienen bestäuben in Süd- und Mittelamerika Tausende von Pflanzenarten. Dazu zählen auch die Orchideen, die sich mit ihren Duftstoffen an die Insekten angepasst haben.

Foto: Science/ S. Ramírez
4 / 7

Bienenmännchen in Nahaufnahme: Prachtbienen gibt es mit roter, grüner, gelber und blauer Färbung - und immer mit einem Hauch von Metallic.

Foto: Science/ S. Ramírez
5 / 7

Beine einer männlichen Prachtbiene: Die Haare auf den Beinen von Männchen der Art Euglossa paisa dienen dazu, die flüchtigen Duftstoffe zu verteilen.

Foto: Science/ S. Ramírez
6 / 7

Aufgespießte Prachtbiene (Eulaema cingulata): Am Rücken trägt diese Biene ein Pollinarium. Der Untersuchung zufolge gehen die Prachtbienen auf einen jüngsten gemeinsamen Vorfahren zurück, der vor 34 bis 38 Millionen Jahren lebte.

Foto: Science/ S. Ramírez
7 / 7

Prachtbienen auf einem Einblatt: Die Orchideen entwickelten erst zwölf Millionen Jahre später die Fähigkeit, die von den Bienen geschätzten Düfte zu produzieren

Foto: Science/ G. Gerlach
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?