Bildband "Am Wasser leben": Wahre Baukunst - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Nah am Wasser gebaut

Am Wasser bauen ist schön, aber auch nicht ganz einfach. Ein neuer Bildband stellt Häuser vor, die Technik, Material, Proportionen, Ausblicke und Umgebung perfekt in Einklang bringen: wahre Baukunst.
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Mit Blick auf den Indischen Ozean wurde das Tulia House in Kenia gebaut. Um Kosten zu sparen kamen Beton und Korallensteine aus der Gegend zum Einsatz. Besonders macht dieses Haus ein kleines Tauchbecken in einem Innenhof, am Fuß einer neun Meter breiten Treppe. Hier können die Bewohner das Meer hören und riechen, aber nicht sehen.

Foto: Javier Callejas
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Die Sommer auf den San Juan Islands nahe der kanadischen Grenze sind warm, deshalb können die Bewohner von Pole Pass Retreat die meisten der Glaswände ihres Hauses zur Seite schieben. Wird es wieder kühler, werden die Schotten dicht gemacht.

Foto: Benjamin Benschneider
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Wie der Name schon sagt, steht das Cliff House auf einer Klippe, die wiederum im indischen Kerala aus dem Meer ragt. Eine umgrenzende Kokospalme spendet Schatten, der Infinitypool Erfrischung und für das Auge sorgt das Arabische Meer.

Foto: Bharath Ramamrutham, Courtesy Khosla Associates
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Das Exbury Egg auf dem Beaulieu River im englischen Hampshire hat Platz für einen Schreibtisch und einen kleinen Herd. Geschlafen wird in einer Hängematte.

Foto: Nigel Rigden
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Das Manshausen Island Resert auf der norwegischen Insel Mannshausen bietet seinen urlaubenden Bewohnern alles, was es zur Erholung braucht: ein Bett, gemütliche Sessel und einen sedativen Blick aufs Wasser. Ansonsten ist die Einrichtung der Ferienunterkunft eher sparsam.

Foto: Siggen Stinessen
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In Big Timber, Montana, sind die einzelnen Elemente der Watershed Lodge übereinander gestapelt. Die Eigentümer des zur jeder Seite offenen Hauses ließen es sicherheitshalber auf ein Podest bauen, falls die Flüsse der Gegend mal wieder über die Ufer steigen.

Foto: Gibeon Photography
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Was macht man als Architekt, wenn der Kunde unbedingt in einer Gegend bauen möchte, in der die Einflüsse der Gebäude auf die Natur auf ein absolutes Minimum reduziert werden müssen? Man pflanzt es einfach auf eine Säule. Das Pole House thront über der australischen Great Ocean Road.

Foto: Tanja Milbourne
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Beach House: Der Name ist Programm, möchte man meinen. Doch was da direkt unterhalb der Terrasse anbrandet, ist der Winnipegsee. Mit seinen 24.400 Quadratkilometern ist bietet er dem Auge aber reichlich Platz, um Küstenfeeling aufkommen zu lassen.

Foto: Jerry Grajewski
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Alle Bilder stammen aus dem soeben bei Phaidon erschienenen Bildband "Am Wasser Leben": 272 Seiten mit 341 Abbildungen kosten 39,95 Euro.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?