Bildband "Heimat" Dem BVB sein Stadion
BVB gegen Schalke - das ist das prestigeträchtigste Derby im deutschen Fußball. Nun ist es wieder soweit: der Tabellenzweite aus Dortmund empfängt den ungeliebten Nachbarn aus Gelsenkirchen.
Das Spiel ist - natürlich - ausverkauft. Insgesamt passen 81.359 Zuschauer ins Westfalenstadion, das den Sponsorennamen Signal Iduna Park trägt.
Zum Baden dürfte es im November etwas zu frisch sein. Bei wärmeren Temperaturen aber lockt das Freibad Volkspark in unmittelbarer Nähe.
Ein Team von Rasenpflegern kümmert sich am Tag nach einem Bundesligaspiel um den Rasen.
Kleine Orientierungshilfe auf der Südtribüne.
So mancher Ordner kann sich während der Spiele dem Bann des Geschehens auf dem Rasen nicht völlig entziehen.
Aus diesen Lautsprechern dringt die Stimme Norbert Dickels: Der ehemalige Stürmer (40 Tore in 90 Spielen für den BVB) ist seit mehr als 20 Jahren Stadionsprecher des Klubs.
Ruhe vor dem Spiel: Bei den meisten Spielen ist das Stadion ausverkauft, dann haben die Ordner alle Hände voll zu tun. Vor der Partie in der Qualifikation zur Europa League gegen den Wolfsberger AC hatten sie aber einige ruhige Momente.
Bei Spielen der Champions League sind Stehplätze von der Uefa untersagt, die Südtribüne wird bestuhlt. Auch dann bietet die Arena noch 65.851 Zuschauern Platz.
Die "Gelbe Wand" in schwarzweiß: 24.454 Zuschauer finden auf der legendären Südtribüne Platz. Es ist die mit Abstand größte Stehplatztribüne Europas.
Mauer vor der Wand: Marco Reus tritt im Bundesligaspiel gegen Bayern München in der vergangenen Saison zum Freistoß vor der Südtribüne an. Getroffen hat der Nationalspieler nicht, die Bayern gewannen 1:0.
Die Spieler wissen, was sie an ihren Fans haben. Nach jedem Heimspiel bedanken sie sich für die Unterstützung.
Imposante Kulisse: Das BVB-Stadion ist das größte in Deutschland.
Wer den Blick auf dem stillen Örtchen geradeaus richtet, blickt auf eine größere Ansammlung von Aufklebern diverser Ultra-Gruppierungen.
So sieht es aus, wenn knapp 25.000 Menschen auf engem Raum ein Tor bejubeln. Beim Spiel gegen Werder Bremen, als dieses Bild entstand, hatten die Dortmunder Fans gleich dreimal Grund dazu, der BVB gewann 3:2.
10,5 Jahre alt, 2,25 Meter groß: Das Maskottchen wurde zu Ehren des legendären Dortmunder Stürmers Lothar Emmerich "Emma" getauft.
So sieht die Südtribüne nach einem Spieltag aus - verwaist und zugemüllt.
Das Team hinter dem Buch "Heimat": Reinaldo Coddou, Mitbegründer der Zeitschrift "11Freunde", fotografierte das Dortmunder Stadion, Jan-Henrik Gruszecki schrieb die Texte.