Bildbearbeitung Hyperrealismus - DER SPIEGEL
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Bildbearbeitung Hyperrealismus

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1. Objektivfehler

Stellen Sie sicher, dass Sie unter "Objektivkorrekturen > Farbe" die abhängig vom verwendeten Objektiv unterschiedlich stark ausgeprägten chromatischen Aberrationen entfernen. Auch zunächst unauffällige Fehler werden durch die anschließende Bearbeitung verstärkt. Aktivieren Sie also die Checkbox "Chromatische Aberrationen entfernen". Sollten danach noch lila oder grüne Farbfehler an Kanten auftreten, nutzen Sie die Regler unter "Rand entfernen".
Tipp: Wenn Sie sich im Tab "Farbe" befinden, können Sie die Farbsäume einfach mit gehaltener "Strg/Cmd"-Taste anklicken, um den Regler "Farbton" einzustellen.

Foto: DOCMA
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2. Tonwerte

Damit keine Bilddetails verloren gehen, sollten Sie das Bild "flach", also kontrastarm, entwickeln und darauf achten, dass Sie den vollen Dynamikumfang - also alle Tonwerte - Ihrer Kamera ausnutzen. Reduzieren Sie dazu die "Lichter" um 100 Prozent und hellen Sie die Schatten um 100 Prozent auf. Prinzipiell könnten Sie hier nun bereits die lokalen Kontraste mit dem Regler "Klarheit" betonen - doch das schadet den nachfolgenden Schritten eher als dass es nützt.

Foto: DOCMA
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3. In 16 Bit an Photoshop übergeben

Stellen Sie in den "Arbeitsablauf-Optionen" am unteren Rand des Camera RawFensters eine "Farbtiefe" von 16 Bit/Kanal ein. Das verdoppelt zwar die Dateigröße, jedoch vermeiden Sie bei den nachfolgend angewendeten Filtern - vor allem bei mehrfacher Anwendung in verschiedenen Kombinationen - das Entstehen von Tonwertabrissen.

Foto: DOCMA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?