Berlin-Friedrichshain Randale um die Rigaer
Großes Polizeiaufgebot: Bei der Demonstration von linken und linksextremen Gruppen gegen eine Stadtumwandlung in Berlin-Friedrichshain waren am 9. Juli rund 1800 Beamte im Einsatz.
Den etwa 2000 Demonstranten ging es in erster Linie um ein Symbol der linken Szene: die Rigaer 94. Die Bewohner des früher besetzten Mietshauses in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain sehen sich als linksalternatives Wohnprojekt, das sich gegen die sogenannte Gentrifizierung stemmt.
Nach einem scheinbar friedlichen Beginn heizte sich die Stimmung schnell auf. Es flogen Flaschen, Steine und Böller, zahlreiche Menschen wurden verletzt.
Feuerwerk über einer bemalten Hausfassade: Die Gewalteskalation macht deutlich, dass die Staatsmacht allein die nächtlichen Brandanschläge höchstens erschweren, aber nicht unterbinden kann.
Abgebrannte Autos in der Kleinen Kurstraße in Berlin-Mitte: Auch in den angrenzenden Gebieten von Friedrichshain wurden Autos angezündet.