Saalfelden Die Bart-Weltmeisterschaft 2015
Was gibt es Männlicheres als einen Bart? Genau, viele Männer mit Bärten. Bei der Bart-Weltmeisterschaft im österreichischen Saalfelden traten rund 350 Teilnehmer aus 20 Nationen gegeneinander an. Dieses buschige Exemplar wächst nicht der Sonne entgegen: Die Frisur nennt sich "kaiserlich", die Haare an Wangen und Oberlippe werden dabei nach oben gestylt.
Der Backenbart "kaiserlich" ist eine der 18 Kategorien, in denen die Bartträger ausgezeichnet wurden. Die Kategorien waren wiederum in drei Gruppen aufgeteilt: Schnauzer, Vollbärte sowie Kinn- und Backenbärte. Der Herr auf dem Foto hätte wohl in jeder Kategorie antreten können, gefärbte Zöpfchen inklusive.
Und so sieht es aus, wenn sich ein Mann auf die Bart-Weltmeisterschaft vorbereitet: Mit Haarspangen, Fön und Haargel wird jedes einzelne Haar in Form gebracht.
Für diese Bartfrisur war sicherlich viel Haarspray nötig: Der Mann trägt seinen langen Backenbart nach oben geschwungen, die Enden sind wie mit einem Lineal gestutzt. Dazu ein klassischer Hut - wahrlich "kaiserlich".
Ein Kunstwerk im Gesicht - der Bart dieses Teilnehmers dürfte Friseurherzen höher schlagen lassen. Mit einer aufwendigen Zwirbeltechnik hat er sein Barthaar ineinander verdreht.
Bei solch einem männlichen Event darf natürlich auch das Bier nicht fehlen. Diese drei Herren haben sogar ihre Sonnenbrillen auf ihren gesamten Look abgestimmt.
Der nach oben geschwungene Backenbart ist auch von hinten unverkennbar.
Dieser Mann mixt den sogenannten Schnauzer "Dali" mit mit einem ähnlich gestylten Kinnbart.
Ob es für diese Bartfrisur auch einen Namen gibt? Die Barthaare des Mannes erinnern ein wenig an Geburtstagströten.
In vielen kleinen Kringeln hat dieser Teilnehmer seine Bartspitzen nach oben gerollt - auch den Schnauzer, der sich auch noch in seiner Farbe vom restlichen Gesichtshaar unterscheidet.
Dieser Rocker sieht wirklich so aus, als hätte er seinen Bart durch den Fahrtwind auf einem Motorrad in Form gebracht. Wie er den Haarkringel am Kinn so hinbekommen hat, bleibt aber wohl sein Geheimnis.
Dieser Herr fällt nicht nur durch seinen Bart auf, sondern besonders durch seinen übergroßen Nasenring.
Die Jury bewertete die unterschiedlichen Bärte mit Nummern von 1 bis 10. Gar nicht so einfach bei so vielen unterschiedlichen Frisuren.
Vielschichtiges Modell: Der Schnauzer und Backenbart dieses Mannes sind in mehreren Strähnen nach oben geschwungen, während der Kinnbart mehrere Kringel bildet.
Nicht alle Teilnehmer standen vor dem Wettbewerb stundenlang vor dem Spiegel: Einige setzten auf wildwuchernde Bärte. Auch dafür gab es eine Kategorie: Der Vollbart "naturale" darf weder gedreht werden, noch darf der Oberlippenbart betont werden.