Bilder der Globalisierung Weltreise zu Betonwüsten
Transition 25: "Das Fehlen von menschlichen Tätigkeiten und Verkehr lässt Brachland wie eine Bühne sichtbar werden, auf der nicht ausgemacht ist, was gespielt wird", schreibt Michael Glasmeier in seinem Essay über Bialobrzeskis Fotos.
Transition 44: Peter Bialobrzeskis Fotos erinnern an wahrgewordene Science-Fiction-Visionen und sind Dokumente einer sich global immer ähnlicher werdenden, kühlen Großstadtwelt.
Transition 2: Neonschilder, Reklameaufschriften oder typische Verkehrsschildern geben Hinweise über den Herkunftsort - der Fotograf verzichtet in seinem Bildband bewußt darauf, nähere Informationen zu den Bildern zu geben.
Transition 12: Bialobrzeskis Fotos "zeigen uns exakt jenen Zustand einer urbanen Gegenwart zwischen Ruine und Neudefinition", schreibt Michael Glasmeier im Vorwort.
Transition 17: Der urbane Raum "isoliert und macht einsam, wirkt unlesbar, zersetzend und löst sich mit der Geschwindigkeit der Verkehrsmittel und Medien auf", heißt es im Vorwort des Bildbandes.
Transition 41: "Im Laufe der Zeit wurden die Orte, die ich fotografierte, unwichtig im Hinblick auf die Bedeutung und abstrakte Konnotation der entstandenen Fotografien", schreibt der Fotograf.
Transition 13: Typisch Globalisierung - Slums im Vordergrund, schillernde Hochhäuser und Großbaustellen im Hintergrund.
Transition 6: Bialobrzeskis "Räume des Übergangs" sind keine Orte, an denen man verweilen möchte - als Foto dagegen entwickeln sie eine ganz eigene Ästhetik.
Buchcover "Lost in Transition": Der Bildband von Peter Bilobrzeski ist im Verlag Hatje Cantz erschienen. 128 Seiten, 53 farbige Abbildungen, 39,80 Euro.
Überfall Innenstadt Rio de Janeiro: Blick aus einem Bürohochhaus nach einem Überfall in der Avenida Presidente Vargas, Innenstadt von Rio de Janeiro.