Die Bilder der Woche Ziehsöhne
Einfach röhrend: Ein Hirsch macht bei Tagesanbruch im Londoner Richmond Park auf sich aufmerksam.
Blinde Hingabe: Eine Anhängerin von US-Präsident Donald Trump scheint bei einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas erheblich um Fassung zu ringen. Am 6. November stehen in den USA die Midterms an, traditionell ein extrem wichtiger Stimmungstest zur Halbzeit der präsidialen Amtszeit. Und Trump muss, trotz guter Wirtschaftszahlen, mit einem Rückschlag rechnen. Auch deshalb tingelt er durch das Land, um bei den Wählern für gute Stimmung zu sorgen.
Alarmstufe rot: Ein Flugzeug hilft den Kollegen am Boden bei der Bekämpfung eines Waldbrandes im US-Bundesstaat Wyoming. Laut Behördenangaben hat das Roosevelt Fire inzwischen eine Fläche von fast 20.000 Hektar erfasst. 800 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Ziehsöhne: Dieses Team aus den Niederlanden nahm an der Tauzieh-Weltmeisterschaft in Kapstadt teil zusammen mit etwa 1100 Athleten aus aller Welt.
Ein Hoch auf gute Nachbarschaft: Die Anführer der beiden Koreas Kim Jong Un (Norden, Diktator) und Moon Jae In (Süden, Präsident) bemühen sich auf dem Mount Paektu um demonstrative Einigkeit. Bei dem Gipfel in der vergangenen Woche ging es natürlich vor allem um die nukleare Abrüstung des Nordens. Kim sicherte unter anderem die Schließung einer Raketentestanlage zu.
Qualitätskontrolle: Ein ultraorthodoxer Jude inspiziert einen Etrog (Zitronatzitrone). Die Früchte werden für die Feier des Laufhüttenfestes benutzt. Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten.
Sternstunde: Ein Mann posiert vor einer riesigen chinesischen Flagge in der Provinz Henan. Für den chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober wurde das Banner mit Chilischoten dekoriert.
Verschüttet: Ein Erdrutsch in der philippinischen Provinz Cebu hat Häuser unter sich begraben. Nachdem Taifun "Mangkhut" über das Land hinweggezogen ist, stehen die Rettungskräfte unter Zeitdruck. Der nächste Sturm ist schon auf dem Weg: Taifun Trami kündigt sich an einer von 15 bis 20 Stürmen, mit denen das Land jährlich konfrontiert ist.
Auszeit: Ein Oktoberfestbesucher hat es sich auf einer Wiese gemütlich gemacht. Zeit, Bier zu trinken und Hendl zu essen, hat er noch genug die Sause auf der Theresienwiese dauert noch bis zum 7. Oktober.
Rotlichtbezirk: Diese Personen gingen beim Hurricane Heat an den Start. Der 12-Stunden-Wettbewerb enthält Elemente militärischen Trainings und fand in Jablines östlich von Paris statt.
Und dann die Haare zum Himmel: Besucher des Oktoberfestes fahren mit einer Achterbahn. Im Sinne der Gruppenhygiene ist zu hoffen, dass niemand vorab schon zu viel Bier zu sich genommen hatte.
Am Boden: Bei einem Anschlag auf eine Militärparade der Revolutionsgarde im Südwesten des Iran starben nach amtlichen Angaben 25 Menschen. Mehr als 60 Menschen seien zudem verletzt worden, als Unbekannte in der Stadt Ahwas das Feuer auf eine Zuschauertribüne mit offiziellen Vertretern eröffneten. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrormiliz "Islamischer Staat", konnte aber keine Belege dafür liefern, dass sie tatsächlich verantwortlich ist.
Nacktfrosch: Dieser Teilnehmer beim jährlichen Nacktbaden an der Druridge Bay im Nordosten Englands hüpfte dem Wasser entgegen. Die Veranstaltung ist nur etwas für Hartgesottene: Das Meer dort ist derzeit etwa 13 Grad kalt.
Rauchzeichen: Flugzeuge malten bei der 25. Auflage des Flugfestivals im spanischen Lleida die Farben der Nationalflagge in den Himmel.
Kunterbunt: Fühlt sich noch irgendjemand beim Anblick der Fassade dieses Hauses in Singapur an ein Testbild erinnert?
Kalligrrrratzepüüüüüh: Manchmal können auch Schlafende helfen, einen Weltrekord aufzustellen. Diese Frau machte ein Nickerchen, während um sie herum 3000 Personen aus der chinesischen Provinz Guangdong, Macau und Hongkong im größten Kalligraphiekurs der Welt saßen.
Stau zum Feiertag: Zum Ende des chinesischen Mondfestes stauen sich unzählige Autos nahe einer Mautstation auf einer Schnellstraße bei Zhengzhou, China.
Grabkammern: Dieser junge Mann hat sich einen ungewöhnlichen Ort zum Essen ausgesucht. Hier sollen Hunderte Leichen ihre Ruhestätte finden, die in der mexikanischen Stadt Guadalajara in einem Lastwagen gefunden wurden in Leichenschauhäusern war kein Platz mehr gewesen. Die Verstorbenen konnten nicht identifiziert werden. In Mexiko gelten mehr als 36.000 Menschen als vermisst; ihre Angehörigen suchen oft jahrelang vergeblich nach ihnen.
Menschenberg: In Kathmandu wird das größte religiöse Straßenfest des Jahres gefeiert - das achttägige Indra-Jatra-Festival, bei dem der Gott des Himmels und des Regens verehrt wird und das auch das Ende der Monsunzeit markiert. Höhepunkt ist der dritte Tag, an dem in einer großen Prozession Abbilder der Götter durch die Straßen getragen werden. Gefeiert wird noch bis Sonntag.
Das Ziel im Blick: Diese jungen Rekruten wollen an der Polizeischule von Khan Younis glänzen. Der Ort liegt im südlichen Gazastreifen, dort ist die Terrororganisation Hamas an der Macht.
Tragbare Kunstwerke: Jedes Jahr findet die World-of-WearableArt-Show in Neuseeland statt, eine Mischung aus Theater, Kunst, Musik und Tanz, die bis zu 50.000 Besucher anlockt.
Die erste Schneekanone der Saison? Nein, sondern Baseballer Jed Lowrie, der den Sieg seines Teams Oakland Athletics gegen die Seattle Mariners zelebriert.
Feuerdrachen: Eine mit Stroh ausgestopfter Drachenfigur wird im Dorf Pok Fu Lam auf der Hongkong-Insel von Tür zu Tür getragen. Sein mit Räucherstäbchen geschmückter, rauchender Kopf wird geschüttelt - das soll den Hausbewohnern Glück und Gesundheit bescheren. Die Dorfeinwohner wollen die Tradition beim Mittherbstfest lebendig halten, auch wenn viele junge Leute wegziehen.
Spieglein, Spieglein: Es hängt in diesem Fall nicht an der Wand, sondern besteht aus den Wasserfluten, die Wirbelsturm Florence in den US-Bundesstaat South Carolina gebracht hat. Fast zwei Wochen nachdem der Sturm die Küste erreichte, sind die Überschwemmungen in Teilen der Region immer noch verheerend.
Resterampe: Ein Arbeiter räumt auf, nachdem in der Innenstadt Ranguns ein Haus abgerissen wurde.
Abgang: Bill Cosby verlässt das Gerichtsgebäude in Norristown im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dort wurde der einstige TV-Star und Entertainer wegen schwerer sexueller Nötigung zu einer Haftstrafe von drei bis zehn Jahren verurteilt.
Das Ende des Regenbogens: Liegt nördlich des Polarkreises. Der norwegische Surfer Anker Olsen Frantzen reitet eine Welle bei den Lofoten Masters. Es ist der nördlichste Surf-Wettbewerb der Welt.