Bilder der Woche Erwischt
Mit Gottes Hilfe: Migranten und Flüchtlinge bauen im Dschungel von Calais eine Kirche. Viele Menschen harren seit Monaten unter erbärmlichen Bedingungen in dem inoffiziellen Lager aus - ihre Hoffnung: eine Zukunft in England.
In Gesellschaft schmeckt's besser: Bewohner des Dorfes Taizhou in der chinesischen Provinz Zhejiang versammeln sich auf einem Platz zu einem großen Mittagessen, um so den Frühling zu begrüßen.
Abgehoben: Arbeiter beseitigen das Wrack eines Zugunglückes in der ägyptischen Stadt Beni Suef südlich von Kairo.
Pause vom Protest: Demonstranten warten vor dem Verfassungsgericht in Johannesburg. Drinnen wird die umstrittene Villenrenovierung des Präsidenten verhandelt. Jacob Zuma hatte sein Domizil auf Staatskosten für umgerechnet 24 Millionen Dollar aufhübschen lassen.
Wasserstraße: Ein Rohr ist geplatzt, etliche Haushalte bleiben auf dem Trockenen. Die Kinder im Stadtteil Santa Mesa von Manila auf den Philippinen nutzen die Gelegenheit, um mitten in der Stadt plantschen zu gehen. Eigentlich herrscht hier Wasserknappheit - eine Folge des Klimaphänomens El Niño.
Wellengewalt: In Les Sables-d'Olonne in Westfrankreich peitschen die Böen die See gegen diesen kleinen Leuchtturm.
Essen fassen: Ein Mann im indischen Mumbai legt etwas Futter aus. Die Möwen, für die der Snack gedacht war, kommen zahlreich.
Protestreste: Pflastersteine, Flaschen und abgebrannter Müll liegen in einer Straße im Geschäftsviertel Mongkok in Hong Kong. Es sind die Spuren einer Straßenschlacht zwischen Polizei und Demonstranten. Die Lage war eskaliert, als die Polizei zahlreiche illegale Essensstände schließen wollte.
Vermisstensuche: Ein Helfer späht in ein Loch des Trümmerhaufens, der mal das Wei-Kuan-Hochhaus gewesen ist. Das 16-stöckige Wohngebäude war eines von mehreren Hochhäusern, die durch ein heftiges Erdbeben in der taiwanischen Stadt Tainan eingestürzt sind. Mindestens neun Menschen kamen uns Leben, Hunderte wurden verschüttet.
Gut verschnürt: Weil dieser Affe Essen stibitzt und Waren in den Geschäften beschädigt haben soll, haben Ladenbesitzer und Anwohner im indischen Mumbai die Forstbehörde informiert. Die schickte einen professionellen Fänger vorbei, dem es gelang, den Dieb dingfest zu machen.
Die Nase in den Wind halten: Ein Hund trotzt dem Sturm, der am Montag in Auderville im Nordwesten Frankreichs durch den Hafen fegt. Teilweise wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gemessen.
Hemd runter: Am Topanga Creek Beach in Kalifornien brutzelt die Sonne winteruntypisch heiß auf einen entblößten Männerbauch. Im nahe gelegenen Los Angeles wurden sogar fast 32 Grad Celsius gemessen.
Blockaden gegen die Regierung: Dieser Demonstrant macht seinem Ärger über die Politik in Haiti Luft. Seit Wochen steckt das Land in einer Wahlkrise, immer wieder wurde die zweite Wahlrunde verschoben. Jetzt ist das Land auch ohne Staatschef. Präsident Michel Martelly trat am Sonntag zurück, nun soll erst einmal ein Übergangspräsident gewählt werden.
Dickhäuter dreht durch: Stundenlang tobte eine Elefantenkuh durch eine Stadt in Ostindien. Menschen flohen, geschätzt hundert Gebäude wurden beschädigt, Autos und Motorräder zertrampelt, bevor das Tier betäubt werden konnte.
Blick auf eine Katastrophe: Im Bayerischen Bad Aibling sind zwei Regionalzüge ineinandergerast. Dutzende Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, elf sind gestorben.
Karneval aus der Dose: Zwischen 10 und 15 Kilogramm dürfte das Outfit dieses Mannes wiegen. Er gehört zur Karnevalsgruppe Bloco da Latinha aus Brasilien. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Fischern, die zwei Monate vor dem Straßenkarneval anfangen, alte Getränkedosen zu sammeln, aus denen sie ihre Kostüme basteln.
Es war die spektakulärste Aktion im 50. Super Bowl: Jonathan Stewart von den Carolina Panthers übersprang die Abwehr der Denver Broncos und erzielte einen Touchdown. Ansonsten gab es gegen die Broncos-Defensive aber kaum ein Durchkommen für die eigentlich favorisierten Panthers - Denver gewann am Ende 24:10.
Warten auf ein Zelt: Am geschlossenen Grenzübergang Bab al-Salam in Syrien hoffen diese Menschen dichtgedrängt darauf, dass ihnen ein Zelt zugewiesen wird. Sie sind wie zehntausend andere vor den Kämpfen in Aleppo geflohen - und hoffen, in die Türkei einreisen zu können.
Eingetütet: Musiker machen sich bereit für den Kölner Rosenmontagsumzug. Zur Uniform gehörte dieses Jahr auch ein Regencape. Tief "Ruzica" sollte heftigen Wind in die Karnevalshochburgen bringen. Dachte man zumindest - am Ende gab es nur etwas Regen. Düsseldorf und Mainz hatten ihre Umzüge sicherheitshalber abgesagt.
Kreuzungstempel: In Liaocheng im Osten Chinas ist die Touristenattraktion der Stadt nachts erleuchtet. Am Montag feierte ganz China das Neujahrsfest.
Feuerwerk in Hongkong: Das Jahr des Affen hat begonnen. Wer in diesem Jahr geboren wird, ist fantasie- und humorvoll, herzlich und hilfsbereit, aber auch oberflächlich, albern und skrupellos. So jedenfalls das chinesische Horoskop.
Gerettet: Der Flüchtling Pelen Hussein aus Syrien hat es gerade noch geschafft. Das Boot, mit dem er von der Türkei aus nach Griechenland wollte, kenterte in der Ägais. Nur noch der Bug ragt aus dem Wasser heraus. Der 20-Jährige wurde von der türkischen Küstenwache gerettet.
Da braucht es einen langen Arm: Nachdem das Basketballteam Texas-Tech-Universität den Gegner Iowa State in der Verlängerung bezwungen hatte, stürmten die Fans das Parkett, um Selfies mit den Spielern zu ergattern. Hier posiert Forward Justin Gray geduldig.
Wahlwerbung: Kinder laufen mit politischen Plakaten durch die Straßen von Bangui in der Zentralafrikanischen Republik. In der Stichwahl am Sonntag müssen die Bürger sich zwischen zwei Ex-Premiers entscheiden.
Karneval in Brasilien: Das heißt außergewöhnliche Kostüme, konzentrierte Samba-Tänzer...
...und ein buntes, durchchoreographiertes Durcheinander im Sambódromo in Rio de Janeiro. Dort tanzen zu dürfen ist eine große Ehre. Hier zeigen gerade die Mitglieder der Vila Isabel Samba Schule, was sie können.
Erklärungen in Ankara: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt nach dem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsident Ahmet Davutoglu eine Pressekonferenz. Die Türkei ist nicht gerade das Lieblingsland der Kanzlerin - doch in der Flüchtlingskrise wird Ankara zum Partner.
Zwischenstopp: Der Republikaner Marco Rubio steigt in Greer im US-Bundesstaat South Carolina in einen Wagen. Es ist eine der zahlreichen Stationen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur in seiner Partei.
Hoffentlich wird alles gut: Die 21-jährige Tainara Lourenco lebt in Recife, einer Stadt im Nordosten Brasiliens. Seit fünf Monaten wächst ein Baby in ihrem Bauch, eigentlich ein Grund zur Freude. Ihre Heimat ist jedoch das Zentrum der Zika-Epidemie, die gerade Lateinamerika erfasst. Das von Mücken übertragene Virus führt wahrscheinlich zu Fehlbildungen im Mutterleib, die Babys kommen mit einem zu kleinen Kopf zur Welt.
Leben in Trümmern: Ein Mann im nördlichen Gazastreifen zerbricht ein paar Zweige und legt sie auf ein Lagerfeuer, um sich und seine zwei Enkelkinder zu wärmen. Das Haus hinter ihnen wurden bei dem Krieg 2014 in der Region völlig zerstört.