Sturmschäden und Polizeigewalt Es brennt
Ruhe nach dem Sturm: Valdimir Safford, ein Migrant aus Haiti, zündet sich in Abaco auf den Bahamas vor dem Schutt, der einmal sein Zuhause war, eine Zigarette an. Der Wirbelsturm "Dorian" war am 1. September über den Inselstaat hinweggefegt, dabei starben nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mindestens 52 Menschen.
Spielend echt: Ein getarnter Demonstrant trägt bei Protesten gegen Treibstoffmangel in der haitischen Hauptstadt Port-au-Prince eine Spielzeugwaffe vor Polizisten zur Schau.
Ein Bäumlein steht im Walde: Das Bild zeigt eine gerodete Fläche im Amazonas-Regenwald in Brasilien. Noch immer brennen dort riesige Flächen.
"Fist Bump" unter Klimaschützern: Greta Thunberg hat in den USA Barack Obama getroffen. Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten bezeichnete die 16 Jahre alte Klimaaktivistin aus Schweden als "eine der größten Verteidigerinnen unseres Planeten". In einem Video, das die Stiftung Obama Foundation veröffentlichte, sagte Obama außerdem: "Du und ich, wir sind ein Team."
Union Jack first: Nigel Farage nimmt an einer Debatte im Europäischen Parlament in Straßburg teil und trägt dabei Socken mit einer Flagge des Vereinigten Königreichs. Bei der Sitzung ging es um den Brexit. Farage war einst ein Anführer der Kampagne, die sich vor dem Referendum im Jahr 2016 für den britischen EU-Ausstieg einsetzte. Heute ist er Vorsitzender einer neuen Partei: Seine Brexit-Partei wurde im Mai bei der Europawahl in Großbritannien stärkste Kraft.
Absturz oder weiche Landung? Das Amt des Ministerpräsidenten hat die CDU in Thüringen schon bei der Landtagswahl 2014 verloren. Nun aber könnten die Christdemokraten auch die Position als stärkste Kraft abgegeben. In den Umfragen liegt derzeit die Linke von Ministerpräsident Bodo Ramelow auf Platz eins, auch die AfD steht noch vor der CDU. So hat dieses Foto, bei dem noch nicht klar ist, wie Thüringens ehemaliger christdemokratischer Ministerpräsident Bernhard Vogel nach seinem Absprung von einer Bühne landet, eine gewisse Symbolkraft.
Hollywood in Asien, nur politisch: Seit Monaten gehen in Hongkong Tausende Menschen auf die Straße. Sie kämpfen für ihre Freiheit, für mehr Demokratie und gegen eine wachsende Einflussnahme der chinesischen Regierung in Peking. Auf dem Lion Rock (deutsch: Löwenfelsen), hoch über der Stadt, waren nun Demonstranten mit einer großen Leuchtschrift zu sehen. Die großen Worte erinnern etwas an den Hollywood-Schriftzug in Los Angeles. Nur dass diese Botschaft eine politische ist: "Befreit Hongkong".
Auf in die nächste Runde: Durch die anhaltenden Proteste sind auch die Sicherheitskräfte in Hongkong im Dauereinsatz. Hier stellen sich Mitglieder der Bereitschaftspolizei auf ihren Einsatz ein: Im Amoy Plaza Einkaufszentrum waren Kämpfe zwischen Pro-China-Anhängern und Anti-Regierungs-Protestierenden ausgebrochen.
Beweisvorführung: Ein Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien hat die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten erhöht. Die saudi-arabische Regierung legte bei einer Pressekonferenz Reste der Raketen vor, die nach den Angaben Riads bei der Attacke verwendet worden waren. Zu den Angriffen haben sich die Huthi-Rebellen im Jemen bekannt. US-Außenminister Mike Pompeo machte dennoch Iran verantwortlich. Auch Präsident Donald Trump sieht Teheran als möglichen Verantwortlichen. Die USA sind ein enger Verbündeter Saudi-Arabiens.
Schutt und Fahrrad: Ein Kinderfahrrad steht in der Stadt Abaco auf den Bahamas auf einer zerstörten Fläche. Nach dem Wirbelsturm "Dorian" lassen die Trümmer nur noch erahnen, dass hier einmal Menschen lebten.
Wasser marsch: Einsatzkräfte werfen über einem brennenden Waldgebiet Wasser ab. Auf Borneo wüten seit zwei Wochen schwere Waldbrände. Die Luftverschmutzung hat in Teilen der indonesischen Insel ein gefährliches Niveau erreicht.
Überflutet: Nach heftigen Regenfällen stehen Straßen und Häuser im spanischen Dolores unter Wasser. Einige Orte im Südosten Spaniens erlebten laut Meteorologen die schlimmsten Unwetter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1917.
Hochgefühl im Himalaja: Ohne Guide und Sauerstoffflasche will Ferenc Lengyel den achthöchsten Berg der Welt besteigen - den Manaslu. Dessen Gipfel liegt 8163 Metern über dem Meeresspiegel. Das Foto zeigt den ungarischen Alpinisten im Basislager. Dort schlagen Bergsteiger ihre Zelte auf, um sich an die dünne Luft und die Höhe zu gewöhnen - physisch, aber sicher auch mental. Der Herbst gilt am Manaslu als Hauptreisezeit.
Prost: Eine Frau trinkt auf dem Indra-Jatra-Festival in Nepal Alkohol. Während der Feierlichkeiten für den Gott Intra versammeln sich Hunderte Frauen und Mädchen, um Alkohol zu trinken. Dieser soll sie segnen und vor Krankheiten schützen. Das Festival markiert in Nepal auch das Ende der Monsunzeit.
In der Luft: Ein palästinensisches Mädchen springt in einem Flüchtlingslager in Gaza-Stadt über ein Seil.
Am Drücker: Kinder spielen in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, mit einer nicht funktionierenden Kamera.
Im Straßennetz: Ein als Spiderman verkleideter Verkäufer bietet seine Blumengirlanden auf einem Highway in der thailändischen Provinz Phetchaburi an.
21, 22, 23 - und fertig ist das Foto: Ein Fischer hält seine Angel an der Corniche al-Manara ins Wasser. Die Wellen plätschern über die Felsen vor Libanons Hauptstadt Beirut. Fotograf Wael Hamzeh verewigte die Szene, indem er etwas länger belichtete. Das fließende Wasser wirkt milchig, man sieht die Bewegungen der Angel.
Touch-Down to Earth: Footballer Aaron Jones von den Green Bay Packers wird von den Fans gefeiert. Zu Recht, hatte er doch zuvor einen Touchdown für sein Team erzielt. Auch am Ende konnten die Packers-Anhänger jubeln: Green Bay siegte 21:16.
Aus der Form geraten: POW! Der Treffer von Boxer Dec Spelman gegen Shakan Pitters saß. Beim englischen Meisterkampf im Leichtschwergewicht in London war dieser Schlag jedoch nicht das Ende, Pitters setzte sich nach zehn Runden durch.
Blood, Sweat...and Tears? Nein, geheult hat Ringrichter Tony Weeks beim Kampf zwischen Tyson Fury und Otto Wallin nicht. Allerdings musste er einen zähen Kampf überwachen, in dem sich Favorit Fury sehr schwer gegen den Gegner aus Schweden tat. Er siegte zwar, holte sich aber einen Cut - und musste sich von seinem eigenen Vater anhören, "schwach wie ein Kätzchen" gekämpft zu haben.
Lauter Protest: Eine Frau stößt mit der Polizei zusammen, nachdem das Parlament in Quito gegen eine Lockerung des Abtreibungsverbots gestimmt hat. Demnach bleiben in Ecuador Schwangerschaftsabbrüche selbst nach Vergewaltigungen verboten.
Lähmende Leere: Die patagonische Provinz Chubut versinkt in Schulden, die junge Frau vor diesem geschlossenen Geschäft wirkt paralysiert.
Lackierte Schwimmflossen: Im Canal de l'Ourcq nordöstlich von Paris versucht diese Schwimmerin, sich eine gute Position zu erarbeiten.