Rückblick Die Bilder der Woche
Euphorie: In Nigeria feiern die Anhänger von Herausforderer Muhammadu Buhari dessen Wahlsieg über Amtsinhaber Goodluck Jonathan. Die Bevölkerung hatte dem Präsidenten vorgeworfen, im Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram versagt zu haben.
Die Hände zum Himmel: Schauspieler in Paraguay rufen "Via Crucis" in einer freien Interpretation des Kreuzweges.
Gnadenlos: Ein irakischer Soldat prügelt in Tikrit auf einen Kämpfer des "Islamischen Staates" ein. Die Regierung meldete in dieser Woche die Befreiung der strategisch wichtigen Stadt aus der Gewalt der Terrormiliz.
Stilles Gedenken: Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Germanwings-Manager Thomas Winkelman besuchten eine Trauerstätte für die Opfer des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich. Nach Erkenntnissen der Ermittler ließ der Co-Pilot die Maschine mit insgesamt 150 Menschen an Bord absichtlich abstürzen.
Trümmerkind: Dieser palästinensische Junge steht im Türrahmen eines zerstörten Hauses in der Stadt Jabalia im Gaza-Streifen. Der britische Straßenkünstler Banksy hatte auf die Eingangstür des im Gaza-Krieg zerstörten Hauses eine trauernde Göttin Niobe gemalt und das Graffiti dem Hausbesitzer für 165 Euro abgekauft. Mittlerweile ist es rund eine Million wert - der Mann fühlt sich deshalb vom Künstler hereingelegt.
Störfeuer: Ein ukrainischer Soldat schießt in der Nähe der umkämpften Hafenstadt Mariupol zu Übungszwecken eine Rakete ab. Ministerpräsident Jazenjuk behauptete in dieser Woche, Hunderte russische Panzer seien in die Rebellengebiete im Osten des Landes gebracht worden.
Sturmtief "Niklas" war überall in Deutschland zu spüren - aber nicht immer machte sich der Orkan so drastisch bemerkbar wie im bayerischen Pegnitz auf der Bahnstrecke zwischen Bayreuth und Nürnberg. Dort zerstörte ein umgeknickter Baum den Triebwagen eines Zuges.
Mäßige Sichtverhältnisse: Autos in Dubai stehen während eines Sandsturms an einer Kreuzung.
Flugblatt-Protest: Ein Polizist schaut in Athen auf Zettel, die Demonstranten vor dem griechischen Parlament verteilt haben. Sie fordern darin zur Solidarität mit politischen Gefangenen auf, die sich in einem Hungerstreik befinden.
Verschnaufpause: US-Außenminister John Kerry sieht aus einem Fenster des Hotels Beau Rivage in Lausanne. Dort verhandelten die fünf Uno-Vetomächte und Deutschland bis Donnerstag mit Iran über das Atomprogramm der Teheraner Regierung.
Am Rand der ugandischen Hauptstadt Kampala versucht diese Frau, auf einer Müllkippe für den Verkauf geeignetes Material zu finden - davon hängt ihr Lebensunterhalt ab.
Dieser Junge in Thailand wird für eine traditionelle buddhistische Zeremonie vorbereitet. Jungen zwischen 7 und 14 Jahren werden als Novizen geweiht, um die buddhistischen Lehren kennenzulernen.
Zwischenfall bei den Feiern zum Wahlsieg von Muhammadu Buhari in Nigeria. Ein Anhänger des künftigen Präsidenten ist mit seinem Moped gegen einen anderen Teilnehmer der Jubelfeiern gefahren.
Dieser Mann in Chile gräbt einen provisorischen Abflussgraben, um Wasser aus seinem Haus abzuleiten. Heftige Regenfälle hatten Teile der Stadt Copiapó überflutet; mindestens 17 Menschen starben, viele weitere werden vermisst.
Das Auge des Sturms im Blick: Taifun "Maysak" wütet in diesen Tagen über dem Pazifik und bedroht die Philippinen. ISS-Astronautin Samantha Cristoforetti hat im All Fotos des Taifuns "Maysak" gemacht. Respekt" schrieb sie auf Twitter, sichtlich beeindruckt angesichts der Ausmaße des Sturms.
Zwischenstopp: Dutzende Kraniche schlafen an diesem nebligen Morgen am Platte River in Nebraska. Die Vögel sind auf ihrem Weg in die Arktis. Die Landschaft zählt zu den bekanntesten Punkten auf dem Zug der Vögel - jedes Jahr im Frühling und im Herbst versammeln sich hier bis zu 450.000 Tiere.
Am Rand von Kobane: Bis vor wenigen Wochen war die syrische Grenzstadt noch heftig umkämpft. Doch am Ende konnten kurdische Kämpfer die IS-Dschihadisten vertreiben. Jetzt stehen sie rund um die Stadt Wache - und vertreiben sich die Zeit.
Ein Gaucho macht bei der traditionellen Criolla Week in Uruguay einen unsanften Abflug. Der Wettbewerb in Montevideo ist Anziehungspunkt für Gauchos aus Uruguay, Brasilien und Argentinien. Tierschützer sehen die Veranstaltung kritisch.
Büßer in Jerez de la Frontera nehmen während der Karwoche an einer Prozession teil - wie in Hunderten anderen spanischen Orten auch.
Ein Mann hält bei einem Tanzwettbewerb in Lima eine peruanische Flagge. Verschiedene Tanzcombos treten während der eintägigen Veranstaltung gegeneinander an - meist haben sie eine Nationalfahne dabei, um ihre Herkunft und ethnischen Wurzeln zu betonen.
Mit Füßen getreten: Islamistische Kämpfer stehen in Idlib auf einem Plakat, das Syriens Präsident Baschar al-Assad zeigt. Noch halten Regierungstruppen die Stadt, aber Rebellen haben dort eine Offensive gestartet.
In Großbritannien hat die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Am 7. Mai wählen die Briten ein neues Parlament. Selten zuvor war der Ausgang einer Unterhauswahl so ungewiss. In Umfragen liegen Konservative und Labour beinahe gleichauf.
Großstadtdschungel: Ein Fuchs läuft vor Downing Street 10 vorbei, dem Amtssitz des britischen Premierministers.
In der indisch-pakistanischen Grenzregion Kaschmir versucht ein Mann, trockenen Fußes eine überschwemmte Straße zu überqueren. Starkregen hatte Erdrutsche ausgelöst, die mindestens 15 Personen begruben.
Unterricht in Kaschmir: In der Provinzhauptstadt des von Pakistan regierten Teils der Krisenregion lernt eine Lehrerin schießen. Nach einer Taliban-Attacke auf eine Schule in Peschawar hat die Regierung eine entsprechende Anweisung herausgegeben. Lehrerinnen lernen neben dem Gebrauch von Schusswaffen auch, wie sie am besten in Deckung gehen.
Akrobatikeinlage: Nein, der englische Nationalspieler Harry Kane ist kein Schlangenmann, der seine Beine hinter den Kopf klemmen kann. Er stürzt hier schlicht über den Italiener Giorgio Chiellini, der unter ihm abgetaucht ist. Vorteile brachte das keiner der beiden Mannschaften - Italien und England trennten sich nach dem Spiel in Turin 1:1.
Im Inneren des Computers: Besucher in der Ausstellung "Oh! Future Sensation" im brasilianischen São Paulo
Junge Hüpfer: Jungen in einem Slum von Nepals Hauptstadt Kathmandu hüpfen von einem Abflussrohr-Element aus Beton zum anderen.
Das nennt man wohl einen Logenplatz: Ein Dorfbewohner betrachtet den Ausbruch des Mount-Sinabung-Vulkans im Norden der indonesischen Insel Sumatra.