Verzweifelte Flüchtlinge und gigantische Wassermassen Die Bilder der Woche
Vorerst angekommen: Einem Mädchen wird nach der Flucht über das Meer aus der Schwimmweste geholfen. Es kam wie Tausende weitere Flüchtlinge auf der griechischen Insel Kos an. Der Strom an Menschen überfordert die dortigen Behörden, die Regierung schickte Polizisten zur Unterstützung.
Luftrettung: Die italienische Marine zieht einen Flüchtling an Bord eines Rettungshubschraubers.
Traurige Ankunft: Ein Flüchtling erreicht in einem Boot der Ärzte ohne Grenzen die sizilianische Küste. Er lehnt sich an ein vergittertes Fenster des Schiffes.
Etwas Platz: Syrische Flüchtlinge bilden einen Durchgangsweg für eine Frau mit ihrem Kind. Bei der Registrierung der Flüchtlinge auf der Insel Kos war es immer wieder zu Tumulten und Ausschreitungen gekommen.
Chaos auf der griechischen Insel Kos: In einem Fußballstadion, wo Flüchtlinge für die Registrierung anstanden, kam es zu Krawallen. Polizisten gingen mit Schlagstöcken und Feuerlöschern auf die Migranten los.
Kalter Rauch: Ein Flüchtling raucht vor dem Eurotunnel in Calais eine Zigarette. Derzeit versuchen Hunderte Migranten von der nordfranzösischen Hafenstadt Calais durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Südengland zu fahren.
Vollgepackt: 86 Flüchtlinge haben sich in einen LKW gequetscht, um unbemerkt die Grenze zu überqueren. In Deutschland fordern unter anderem die CDU und die AfD in Sachsen, die Grenzkontrollen im Schengen-Raum wieder einzuführen.
Der Welle entgegen: Bewohner der Stadt Wenling in der ostchinesischen Provinz Zhejiang beobachten furchtlos die gigantischen Wellen, die der starke Wind des aufkommenden Taifuns Soudelor am Ufer auftürmt. Der Taifun hatte auf der Insel Taiwan eine Schneise der Zerstörung hinterlassen, dort kamen acht Menschen ums Leben. In China starben bislang mehr als 20 Menschen durch den Sturm.
Hoch die Füße: Ein Mann feuert während eines Tanzes eine Waffe ab. Dieses Spektakel ist Teil eines traditionellen Ausflugs in der Nähe der saudi-arabischen Stadt Taif. Die Einheimischen nehmen in der Regel an solchen Ausflügen Teil, wenn sie Hochzeiten oder Abschlüsse feiern.
Bällebad gegen die Dürre: Die Trinkwasserseen in Kalifornien werden immer leerer. Nun haben Behörden eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen: Sie ließen Millionen schwarze Plastikbälle in Gewässer kullern. Der Ballteppich soll verhindern, dass noch mehr Wasser verdunstet.
Nicht nur Merkel kann Raute: Dieser Trader auf dem Parkett der New Yorker Börse gönnte sich mit einer Abwandlung der Kanzlerinnengeste am Montag einen Moment der Besinnung. Der Dow-Jones-Aktienindex stieg an diesem Tag um über 230 Punkte nach fünf Verlusttagen in Folge.
Schneller zu zweit: Robbie Weldon und Audrey Lemieux schienen auf der Bahn nur so dahinzufliegen. Sie holten in Ontario in Kanada die Goldmedaille über 400 Meter in der Tandem-Verfolgung.
Wer braucht schon einen eigenen Balkon, wenn ihm woanders gleich eine ganze Stadt zu Füßen liegt? Auch, wer kein eigenes Picknick dabei hat, kann am Friedensengel-Denkmal in München-Bogenhausen der Sommersonne beim Untergehen aus Top-Lage zusehen.
Auftritt der Strichmännchen-Kompanie zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit: Während der stadtstaatweiten Feierlichkeiten in Singapur bekamen auch diese Tänzer in leuchtenden LED-Anzügen großen Applaus.
Der Coach geht baden: Eine Spielerin des US-Wasserball-Teams verlieh ihrer Freude über den Sieg gegen die Niederlande besonderen Ausdruck. Die Abkühlung für Trainer Adam Krikorian war auch mehr als verdient, immerhin hatte seine Mannschaft gerade Gold bei der Schwimm-WM im russischen Kasan gewonnen.
Aquaplaying: Zwei Jungen spielen in Neu-Delhi im strömenden Regen. Damit machen sie das Beste aus den anhaltenden Regenfällen, die der Monsun mit sich bringt. Er dauert in Indien typischerweise von Juni bis in den September hinein.
Rettungsinsel: Drei junge Leute machen ein Selfie, während sie auf einem behelfsmäßigen Styropor-Floß durch die überschwemmten Straßen des Finanzdistrikts in Manila treiben. Tausende Angestellte saßen fest. Laut Angaben der Wetterbehörde verursachte ein Gewitter die heftigen Niederschläge.
Plastikflaschen statt Schwimmflügel: Ein Junge treibt, bis zum Hals versunken, durch das Hochwasser in einem Dorf im Irrawaddy-Delta in Burma. Dieser tief liegende Landstrich ist am schlimmsten von der Flut betroffen, die schon um die hundert Menschen das Leben gekostet und eine Million obdachlos gemacht hat.
Wünsch dir was: Jedes Jahr im August fliegt die Erde durch die Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Dringen die Partikel in die Erdatmosphäre, entstehen Sternschnuppen. Hier zu sehen ist das Himmelspektakel nahe der Stadt Ronda in Südspanien.
Ausgebrannt: Nur noch die Skelette der Neuwagen stehen im Hafen von Tianjin, wo eine gigantische Explosion für Zerstörung sorgte. In der Nacht waren riesige Feuerbälle über dem Hafengelände zu sehen. Bei dem Unglück in Nordchina kamen nach offiziellen Angaben Dutzende Menschen ums Leben, Hunderte sind verletzt.
Übereinander gewürfelt: Wie Spielzeugkisten haben zwei Explosionen im Hafengebiet Tianjins die schweren Container durcheinander geworfen. Die Erschütterungen waren so stark, dass sie sogar vom nationalen Erdbebenzentrum registriert wurden.
Trumpf: Regierungstreue Kämpfer im Jemen stehen auf einem sinkenden Panzer - sie behaupten, er gehöre den schiitischen Huthi-Rebellen.
Protestbemalung: Der acht Jahre alte Keylah Pool bekommt sein Gesicht vor dem Gedenkmarsch in Ferguson mit weißer Farbe geschminkt. Ein Jahr nachdem die Polizei einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschossen hatte, fielen bei Demonstrationen erneut Schüsse. Die Bezirksregierung rief den Notstand aus.
Schlammschlacht: Ein Lastwagen steckt in den Drecklawinen fest, die die Straße zwischen Antofagasta und Tocopilla überspült haben. Die chilenische Regierung hat den Notstand für beide Städte ausgerufen, nachdem der Norden Chiles von schweren Stürmen, Regen und Überflutungen heimgesucht worden war.
Nein, hier handelt es sich nicht um einen Flamingo im falschen Schwarm. Zu sehen ist ein erwachsenes Tier unter Küken. Die Vögel sind Teil einer der größten Flamingo-Kolonien in Europa an der Laguna de Fuente de Piedra in Südspanien und sollen beringt werden - man könnte sagen, sie warten an der Perso-Ausgabestelle für Flamingos. Die nächste Nummer, bitte!
Jahrhundertalte Liebe: Paulus (l.) und Pieter Langerock aus Belgien sind mit 102 Jahren die ältesten noch lebenden Zwillinge. Seit ihrer Geburt am 8. Juni 1913 haben sie nie geheiratet und schlafen bis zum heutigen Tag in einem Raum. Ihr Geheimnis für ein langes Leben: In Maßen essen, jeden Tag ein Glas guten Wein trinken und keinen Frauen hinterherjagen.
Farbenkampf: Ein südkoreanischer Soldat führt bei der Militärfeier in der Provinz Chungcheong ein Schauspiel auf. Die Feier fand am 70. Jahrestag der koreanischen Unabhängigkeit statt.
Glaubensbekenntnis: In der nicaraguanischen Hauptstadt Managua hat sich dieser Gläubige, dem Schutzpatron Santo Domingo de Guzman zu Ehren, von Kopf bis Fuß mit Motoröl eingeschmiert.
Kopflos in der Schwebe: Die russische Turnerin Margarita Mamun in Aktion beim Weltcup der Rhythmischen Gymnastik in Budapest in Ungarn. Die vierfache Weltranglistenerste wurde in der Disziplin mit Ball Zweite.
Diese Chinesin hat bei ihrem Badeausflug an den Strand von Qingdao an alles gedacht: zwei Schwimmflügel für die Sicherheit, ein Facekini für die Schönheit. Die gelbe Gesichtsmaske soll vor den ungeliebten Sonnenstrahlen schützen. Das Strand-Accessoire ist bei Asiatinnen sehr beliebt.