Luftnummer in Melbourne Die Bilder der Woche
Ein verletzter Flüchtling hält einen weinenden Jungen im Arm. Die ungarische Polizei hatte Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt und mehrere Menschen verletzt. Zuvor hatten manche das Grenztor von der serbischen Seite aus durchbrochen.
Ein Mann sieht den Auseinandersetzungen an der ungarisch-serbischen Grenze zwischen Polizei und Flüchtlingen zu. Er steht noch auf der serbischen Seite des Zauns.
Warten auf die Weiterfahrt nach Österreich: Ein syrischer Junge läuft durch ein Sonnenblumenfeld in der ungarischen Stadt Röszke.
Ein syrischer Flüchtling versucht, ein Baby in einer Schwimmweste in Sicherheit zu bringen. Das Boot, in dem sie die griechische Insel Lesbos erreichen wollten, sank hundert Meter vor der Küste.
Vorübergehende Normalität: Zwei junge Männer spielen am Bahnhof in Budapest zusammen Fußball. Wenige Tage, bevor Ungarn die Grenzen abriegelte, waren dort viele Tausend Flüchtlinge angekommen.
Wegträumen: Ein junger Vater schläft Kopf an Kopf mit seinem Sohn unter einer Decke. Auch sie wollten über Ungarn flüchten. Dort sind die Grenzen aber dicht; viele Menschen weichen auf eine Route über Kroatien aus.
Stresstest für die niederländische Kavallerie: Am Strand von Scheveningen müssen Pferde und ihre Reiter in dichtem Rauch den Durchblick behalten. Sie werden auch mit Gewehrschüssen und Musik beschallt, als Vorbereitung für ihren Einsatz bei einer Parade.
Haarpracht: Eine Frau trägt Haarklammern in Form von Blumen - angeblich gerade ein großer Trend in Peking.
Schrecksekunde: Die Pressekonferenz von BMW auf der Automesse IAA war am Dienstag nach wenigen Minuten beendet, weil Konzernchef Harald Krüger bei der Präsentation auf der Bühne zusammenbrach. Er erlitt eine Kreislaufschwäche. Tags darauf gab er Entwarnung und ließ mitteilen, dass es ihm wieder gut gehe.
13. September, IAA in Frankfurt: Terry Grant vollführt in einem Jaguar eine Kopfüberfahrt. Der bislang größte Looping markiert eine neue Bestmarke fürs Guinness-Buch der Rekorde.
Menschen verfolgen Aufräumarbeiten im US-Bundesstaat Utah. Dort hatten heftige Regenfälle zu blitzartigen Überschwemmungen geführt. Die Fluten rissen mindestens 15 Menschen in den Tod.
Luftiger Job: Ein Bauarbeiter werkelt an der Fassade eines großen Wohnhauses in Hongseong (Südkorea). Er hat sich dazu vom Dach abgeseilt.
In strömendem Regen werfen zwei Fischer bei Kochi, im Südwesten Indiens, ihr traditionelles Fangwerkzeug aus.
Ein Mann wird vor dem Umweltministerium in Beirut ohnmächtig. Er war in den Hungerstreik getreten. Seit die größte Deponie des Libanon geschlossen wurde, türmt sich der Müll in den Straßen, die Proteste eskalierten daraufhin.
Wasserhüpfer: Einer von Millionen Hindus springt dem Höhepunkt der Kumbh Mela entgegen. Es ist das größte Pilgerfest der Welt - die rituelle Waschung im Godavari-Fluss in Nashik im westindischen Bundesstaat Maharashtra. Der Langhaarige ist ein Naga Sadhu, ein heiliger Mann.
Freudentanz, mal anders: Der Choreograph und Tänzer Derek Hough freut sich über seinen Preis bei den "Creative Arts Emmy Awards" auf dem roten Teppich in Los Angeles. Hough wurde, zusammen mit Kollegen, in der Kategorie "Outstanding Choreography" für seinen Beitrag zur US-Sendung "Dancing with the Stars" ausgezeichnet.
Häftling Stuart H. hat mehrere Nächte auf einem Gefängnisdach in Manchester verbracht. Der verurteilte Mörder will so gegen die Haftbedingungen protestieren.
Hier ist der Name nicht Programm: Am Evergreen Drive in der kalifornischen Stadt Cobb haben heftige Waldbrände gewütet - wie dieses ausgebrannte Fahrzeug zeigt.
In Kalifornien lodern insgesamt zehn große Brände. Rund 14.000 Feuerwehrleute sind im Dauereinsatz gegen die Flammen.
Abgesackt: Die chinesische Provinz Hainan wurde von einem Taifun und heftigen Regenfällen heimgesucht - zu viel für dieses Haus.
Auf einem unterspülten Parkplatz in Haikou tat sich infolge der Regenfälle ein Erdloch auf. Mehrere Autos wurden beschädigt. Menschen sollen nicht zu Schaden gekommen sein.
Man darf getrost davon ausgehen, dass Kane Petersen keine Höhenangst hat. Der Hochseilartist ist in Melbourne auf einem Stahlseil gelaufen, das 300 Meter über dem Erdboden gespannt war. In der südlichen Hemisphäre hatte noch kein Seiltänzer mehr Abstand zum Boden. Die Aktion sollte auf den Film "The Walk" aufmerksam machen. Darin geht es um den Franzosen Philippe Petit. Er lief 1974 ohne Genehmigung auf einem Seil zwischen den Türmen des World Trade Centers in New York hin und her - rund eine dreiviertel Stunde lang. Petits Aktion ging als "künstlerisches Verbrechen des Jahrhunderts" in die Geschichte ein.
Wenn nichts mehr geht: Kinder aus Gaza haben Kerzen angezündet. Dort war in den vergangenen Wochen immer wieder der Strom ausgefallen.
Umschwärmt: Einsam zieht die Schnorchlerin bei Portofino jedenfalls nicht ihre Bahnen. Hunderte kleine Fische sind herbeigeschwommen und neugierig, wer sie in ihrem blauen Revier besucht.
In der Falle: Eine Wachtel hat sich an einem Strand im Gazastreifen in einem Netz verheddert.
Ringen um Bronze: Bekhbayar Erdenebat aus der Mongolei (im blauen Trikot) hatte den weiten Weg bis nach Las Vegas angetreten, um eine WM-Medaille zu gewinnen. Fürs Finale reichte es nicht, aber im Duell um Bronze setzte er sich gegen den wehrhaften Artas Sanaa aus Kasachstan durch.
Wie einst schon die Opas: Zwei kleine Nachwuchshakler kämpfen in Irschenberg im Landkreis Miesbach (Bayern) bei den 15. Alpenländischen Schülermeisterschaften im Fingerhakeln um den Sieg.
Abgeordnete werden im japanischen Parlament handgreiflich. Mittendrin: Masahisa Sato, Mitglied der Liberaldemokratischen Partei. Bei der Sitzung sollte es um Sicherheitspolitik gehen.
No-Look-Sprung: Manche Basketballer passen zum Mitspieler und gucken dabei zur Ablenkung in eine andere Richtung. Renaldas Seibutis legt noch einen drauf - der Litauer versuchte im EM-Spiel gegen Italien im Blindflug, den Ball zu ergattern. Es half: Litauen gewann 95:85 und steht im Halbfinale.
50 Shades of Red: Während einer Militärparade in Mexiko City halten Männer rote Karten in die Höhe.