Bilder der Woche Nur mein Kamel und ich
Sternenkindergarten: Wer das Sternbild Orion betrachtet, kann sogar mit bloßem Auge den Orionnebel erkennen, eine Weltraumregion, in der neue Sterne entstehen. Eine Aufnahme des Vista-Teleskops, die die Europäische Südsternwarte veröffentlicht hat, zeigt den Nebel im Infrarotbereich.
Tote Hose: Eine Gruppe Israelis genießt in der Einöde an der Küste des Toten Meers ein besonderes Bad. Die Männer planschen in einer heißen Quelle nahe des Kibbuz Ein Gedi.
Die Stadt liegt ihm zu Füßen: Deutschlands Markus Eisenbichler springt bei der Vierschanzentournee in Innsbruck von der traditionsreichen Bergisel-Schanze ab.
Nur einen Augenblick: So vergänglich wie die Zeit ist dieser "2017"-Schriftzug, den ein Mann in den Schweizer Alpen in die Luft geschrieben hat - mit einer Fackel. Flink muss sein, wer etwas so Geschriebenes mit der Kamera einfangen will. Das Foto entstand am 1836 Meter hohen Berg Gros Châtillon.
Schwindelerregend: Die Beipanjiang-Brücke, die Ende Dezember in Betrieb genommen wurde, beansprucht einen Rekord für sich. Sie ist die höchste Brücke der Welt. In 565 Meter Höhe ermöglicht sie die Fahrt über ein Tal in der chinesischen Provinz Guizhou.
Konfetti-Engel: Soeben hat Sojourn Shelton mit seinen Wisconsin Badgers das Highschool-Football-Match gegen die Western Michigan Broncos gewonnen. Der Cornerback feiert den Sieg im Schnippselschnee auf dem Spielfeld.
Supermänner zum Anfassen: Fast genau so wichtig wie die beiden Kontrahenten am Board sind beim Darts die Fans - und ihre Kostüme. Jahr für Jahr bietet vor allem die WM in London die Bühne für aufwendige Verkleidungen. Hier hat sich eine Gruppe für den Comic-Helden Superman entschieden. Durch die Sicherheitskontrolle müssen sie trotzdem.
Lichterloh: Rauchwolken und ein infernalisches Glühen umgeben die chilenische Stadt Valparaiso. Ein Großbrandt hatte mindestens 100 Häuser beschädigt und 19 Menschen verletzt, bevor die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen konnte.
Flasche leer: Ein Arbeiter steht in der Recyclingfabrik Van Tuijl in einem riesigen Berg Altglas. Die Flaschen sind Überbleibsel der Feierlichkeiten an Weihnachten und Silvester in der niederländischen Stadt Gameren.
Wüstenwiehern: Das Pferderennen ist nur eins von vielen Wettbewerben beim Liwa-Festival, das jedes Jahr Zehntausende Zuschauer in die Gegend um die Moreeb-Düne bei Abu Dhabi lockt. Während diese Jockeys aus Fleisch und Blut sind, treiben Roboter die Tiere im Kamelrennen an.
Wasser bei die Fische: Das Sturmtief "Axel" beschert dem Norden Sturm und Hochwasser. Nicht nur an den Küsten von Nord- und Ostsee. Hier ist die überflutete Fischauktionshalle in Hamburg zu sehen.
Tote Reittiere: Im Zoo von Rafah im südlichen Gaza-Streifen spielen Kinder mit den mumifizierten Kadavern von Löwen und Ponys. Die Tiere sollen an Hunger verendet oder bei israelischen Luftschlägen im Sommer 2014 getötet worden sein.
Vernebelt: Über dem chinesischen Tianjin wogt dichter Smog, nur die Lichter einiger Hochhäuser sind zu sehen.
Wassertreten: Fah Jam hat sich den linken Vorderfuß verletzt, als er in eine Falle trat. Nun erholt sich der fünf Monate alte Elefant in Pattaya, Thailand. Auf dem Programm steht unter anderem Wassertherapie.
In Reih' und Glied: Schülerinnen und Schüler der indischen Millionenmetropole Ahmedabad sitzen auf Planen auf dem Boden. Sie warten auf den Beginn einer Yogastunde.
Zweifelhafte Verkleidung: Ein Kind feiert gemeinsam mit Erwachsenen im rumänischen Comanesti bei einem rituellen Tanzfest den Kampf gegen das Böse. Die Kostümierung: echte Bärenfelle.
Ebbe, Flut und Kunst: An einem Strand im britischen Lancashire hat der Künstler Stephen Broadbent eine acht Meter lange, vier Meter hohe und 16,5 Tonnen schwere Skulptur errichtet. Besucher können hineinklettern und der Brandung lauschen - allerdings nur bei Ebbe.
Schmieriger Unfall: Auf der Meeresoberfläche liegt vor der Küste Singapurs ein schillernder Ölfilm. Dort waren zwei Schiffe kollidiert, laut Behörden traten dabei rund 300 Tonnen Öl aus.
Wir haben ja Zeit: Zusammen mit seinem Kamel macht ein Mann in der Liwa-Oase eine Pause. Schier endlos scheinen diese Dünen zu sein, die am nördlichen Rand der Wüste Rub al-Chali im Emirat Abu Dhabi liegen.
Schrecken im Gesicht: Junge Menschen verlassen den Tatort in Istanbul. In der Silvesternacht sind hier bei einem Anschlag in einem Klub 39 Menschen getötet worden. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte die Tat für sich.
Ein Motorradfahrer versucht sich im ägyptischen Fayoum mit einer furchtlosen Nummer. Er fährt einfach mal bäuchlings.
Versteckt: Ein afghanisches Flüchtlingsmädchen in einem Lager in der Nähe von Athen verbirgt ihr Gesicht hinter einem Stoffbären. Das Kind gehört zu den 62.000 Hilfesuchenden, die in Griechenland nicht mehr weiter kommen, nachdem die Balkanroute geschlossen wurde.
Die Eis-Eiligen: Beim Eishockey muss man nicht nur sehr schnell fahren können - sondern vor allem sehr gut bremsen. Das beweist hier eindrucksvoll Lyons Verteidiger Dominik Kramar im Spiel gegen Grenoble.
Gebet auf der Nase: Ein Pfleger posiert bei der jährlichen Tierzählung im Londoner Zoo auf besondere Weise mit einer Gottesanbeterin. Das Tier hat er sich kurzerhand aufs Gesicht gesetzt.
Purple Huhn: Die siebenjährige Ashima hat sich zum Spielen in einem Slum im indischen Mumbai einen besonderen Partner ausgesucht - ein Küken. Das Tier wurde offenbar zuvor in Farbe getaucht.
Hau's Stöckchen: Eine malerische Kulisse hätten sich diese beiden Inder wohl kaum für ihren Frühsport aussuchen können. Vor der Skyline von Kalkutta trainieren die beiden an einem Wintermorgen Stockkampf.
Hügelglühen: Zwar ist Japan als das "Land der aufgehenden Sonne" bekannt. Doch ziemlich spektakulär tut sie das auch in China - wie dieses Foto vom Berg Yunmen zeigt.
Mit Sprung ins neue Jahr: Eine Gruppe Frauen feiert Silvester an der Copacabana in Rio de Janeiro mit einem brasilianischen Ritual. Der beherzte Hüpfer soll traditionell viel Glück im neuen Jahr bringen.
In die Röhre gucken: Ein Hirsch im Morgennebel im Richmond Park, südwestlich von London.
So sieht Arsenals Stürmer Alexis Sanchez aus, wenn er sich richtig ärgert. Der Chilene spielte mit den Gunners in der Premier League gegen Bournemouth - und lag nach einer Stunde 0:3 zurück. Sanchez selbst gelang dann noch das 1:3, in der Nachspielzeit rettete Arsenal sogar noch das 3:3 und einen Punkt.