Fotografie Die Bilder der Woche
Überlebende: Diese Männer hatten Glück. Die Besatzung eines Schiffes hat sie im Mittelmeer gerettet, nachdem eines von drei Holzbooten gekentert war. Mehr als 30 Personen ertranken. Sie hatten wie bislang mehr als 43.000 Personen in diesem Jahr versucht, von Libyen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die Retter arbeiten für eine maltesische Nichtregierungsorganisation. Allein sie hat seit Jahresbeginn mehr als 3500 Menschen geholfen, die bei der Überfahrt in Seenot geraten waren.
Großer Bahnhof: Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta schwenkt die Landesfahne, als der erste Zug auf der neu gebauten Strecke zwischen der Hafenstadt Mombasa und der Hauptstadt Nairobi losfährt. Es ist der erste Neubau einer Bahnlinie seit dem Ende der Kolonialherrschaft. Die knapp drei Milliarden Euro teure Strecke wurde mit chinesischer Hilfe gebaut. Sie ist 472 Kilometer lang.
Banane von der Stange: Ein kleines Mädchen füttert in einem Zoo in Bangkok eine Giraffe. Für umgerechnet 2,70 Euro können Besucher einen ganzen Eimer Bananen kaufen und an die Tiere verfüttern.
Friedlicher Protest: Ein Sohn umarmt seine Mutter am Rande einer Demonstration gegen den brasilianischen Präsidenten Michel Temer. Temer steht unter Korruptionsverdacht und muss um sein Amt fürchten. Seit Wochen fordern Demonstranten den Rücktritt des Staatschefs.
Flucht vor dem Terror: Ein Hund rennt nach dem Attentat in der afghanischen Hauptstadt Kabul an brennenden Autos vorbei. Mehr als 90 Menschen wurden durch die massive Explosion im Diplomatenviertel getötet, Hunderte verletzt.
Seehüpfer: Am Genfer See hat der Sommer längst begonnen. Badende und Stand-up-Paddler nutzen die ersten warmen Tage.
Fisherman's Friend: Die britische Premierministerin Theresa May amüsiert sich am Rande eines Treffens mit Fischern in der Stadt Plymouth, im Südwesten Englands. Am 8. Juni finden die Neuwahlen zum britischen Unterhaus statt.
Zerstörte Stadt: Im Westen der irakischen Stadt Mossul sind noch Zigtausende Zivilisten eingeschlossen. Und rund 1200 IS-Kämpfer - der Westteil der Stadt gilt als letzte Hochburg der Dschihadisten im Irak. Immer wieder gibt es Berichte, wonach eine Stürmung bevorstehen soll. Doch noch halten die Terroristen den Teil der Stadt - auch, weil sie Zivilisten als Schutzschilde missbrauchen.
Willkommen! Dieses farbenfrohe Kerlchen lebt nicht im Amazonasgebiet oder im australischen Outback. Es ist ein europäischer Bienenfresser (Merops apiaster), der wie einige seiner Artgenossen den Sommer in Rheinland-Pfalz verbringt und dort seine Jungen in die Welt setzt und aufzieht. Im Winter wird es den bunten Insektenvertilgern dann doch zu ungemütlich in unseren Breitengraden: Die Vögel ziehen dann nach Afrika.
Land unter: Heftige Regenfälle haben Ende Mai in Sri Lanka zu Überschwemmungen geführt und Erdrutsche ausgelöst.
Prominenter Besuch: Der russische Präsident Wladimir Putin ist der erste Staatschef der den neu gewählten französischen Präsidenten seit seiner Wahl besuchte. Hier laufen sie gemeinsam durch die sogenannte Schlachtengalerie im Schloss Versailles.
Wahlkampf vor den Wahlen: Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon posiert mit dem Parteiprogramm, am 8. Juni wählt Großbritannien ein neues Parlament. Schottland spielt dabei eine besondere Rolle, ist dort doch eine Mehrheit gegen den Brexit-Kurs von Premier Theresa May. Schon zeichnet sich ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum ab.
Schwindel erregende Performance: Die griechische Yogalehrerin und Tänzerin Katerina Soldatou führt eine Choreografie vor -direkt über dem Kanal von Korinth. Der Auftritt fand im Rahmen von "Greece Has Soul" statt, ein Festival, das das Bewusstsein für Umwelt und regionale Vielfalt in Griechenland fördern soll.
Auf der Suche nach neuen Partnern: Angela Merkel erwartet den indischen Premier Narendra Modi. Dessen Besuch in Berlin weckte neue Hoffnungen, der Handel zwischen Deutschland und Indien könnte Einbußen wettmachen, die durch den Brexit und protektionistische Maßnahmen der USA erwartet werden.
Auf den Hund gekommen: Ein Demonstrant hat sich bei einer Versammlung gegen Venezuelas Regierung mit dem Kopf eines Plüschtieres vermummt. Die Proteste gegen die Regierung unter Präsident Maduro laufen seit Wochen; in dieser Zeit sind schon Dutzende Menschen gestorben. Tumulte und Plünderungen gehören in dem Land inzwischen genauso zum Alltag wie ein Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten und fast allen anderen Produkten.
Mutige Musiker: Die Mitglieder des Orquestra Mare do Amanh stammen aus einer der Favelas in Rio de Janeiro, die als besonders geplagt von Gewalt gilt. Hier spielen sie ein Konzert an der berühmten Christusstatue auf dem Corcovado.
Nichts als Bienen am Kopf: Bui Duy Nhat hat die Ruhe weg. Der Imker aus Vietnam sitzt ruhig da, während Tausende Bienen auf seinem Körper umherlaufen. Der 41-Jährige versteht sich als einer der wenigen Menschen im Land darauf, sich einen Bart aus Bienen anzulegen. Dazu fängt er die Bienenkönigin und platziert sie auf seinem Körper die anderen Tiere folgen bald. Seit 1993 beschäftigt er sich mit den Insekten. Wenn er seinen Körper als Landeplatz anbietet, bedeckt er lediglich seine Ohren.
Gruppendynamik: Beim Wildpferdefang im Merfelder Bruch in Dülmen, Nordrhein-Westfalen rennt eine Wildpferdeherde. In jedem Jahr werden die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen.
Flammenmeer: Im mexikanischen Ensenada kämpft die Feuerwehr am 26. Mai gegen einen Waldbrand.
Kommando - Hüte werfen! Absolventen der US-Militärakademie West Point feiern ihren Abschluss im Michie Stadion in New York.
You'll never walk alone: Anhänger des KRC Genk in der belgischen Fußball-Liga zelebrieren sich und ihren Sport.
Wie im Taubenschlag: Der Königspalast in Phnom Penh ist eine Sehenswürdigkeit für Touristen - vor allem die Silberpagode. Ein großer Bereich, in dem Kambodschas König Norodom Sihamoni wohnt, ist jedoch abgeriegelt.
Nyibol Lual ist 13 Jahre alt und arbeitet auf Feld. Das Mädchen aus dem Südsudan bereitet den Acker auf die Hirse-Aussaat vor. In dem Land gibt es immer wieder Lebensmittel-Engpässe, viele Menschen hungern.
Hip, hip, hurra: Im Cincinnati Zoo and Botanical Garden schwimmt die kleine Fiona herum. Das Nilpferd kam im Januar zu Welt.
Muslime beim Fastenbrechen in Dubai: Während des Fastenmonats Ramadan verzichten Gläubige zwischen Sonnenaufgang und -untergang auf Essen, Trinken und Rauchen. Wenn die Sonne untergegangen ist, wird das sogenannte Iftar-Mahl eingenommen.
Vor knapp einem halben Jahrhundert klagte Charlton Heston in "Planet der Affen" vor einer zur Hälfte vergrabenen Freiheitsstatue und verfluchte die Menschheit, weil sie die Erde zugrunde gerichtet hatte. Während des G7-Gipfels im italienischen Taromina nutze in Greenpeace-Aktivist das Motiv für seinen Protest.
Wasserträger: Passanten und ein Portier, der einen Koffer trägt, trotzen vor dem Berliner Hotel Adlon einem Wolkenbruch.
Bestens behütet in der Loge: Wer diese Plätze hat, wird von Tennisfans in der ganzen Welt beneidet. In Paris sind die French Open, und diese vier sind ganz nah dran an den Stars.
Sturmwarnung: Einwohner im Südwesten Bangladeschs tragen ihre Habseligkeiten, um sich vor Unwetter in Sicherheit zu bringen. Insgesamt zwei Millionen Menschen mussten auf der Flucht vor Zyklon "Mora" ihre Häuser verlassen. Der Sturm traf die Region schwer. Mindestens fünf Personen starben, zehn wurden verletzt.