Bilder der Woche (KW 11): Der Nasa-Überschallknall So sieht ein Überschallknall aus
163 Millionen Einwegplastikteile wandern auf den Philippinen jeden Tag in den Müll - oder eben ins Meer. Wie dieses Foto an der Küste Betangas, unweit der Hauptstadt Manila zeigt, mit negativen Folgen für die Meerestiere. Plastik im Meer belastet auch die Korallenriffe der Isla-Verde-Straße.
Flanieren geht über Galoppieren: Araberstute Jenny trifft auf ihrem täglichen Spaziergang durch Frankfurt auf einen Vater mit Baby und Hund. Das 22-jährige Pferd kann jeden Tag selbst entscheiden, wo es sein will, sein Besitzer öffnet ihm morgens die Stalltür. Damit niemand denkt, die Stute sei entlaufen, trägt sie ein Schild, das sagt: "Ich heiße Jenny, bin nicht weggelaufen, gehe nur spazieren".
Leuchtender Protest: Frauen demonstrieren in Madrid anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März.
Alaska bei Nacht: Kristy Berington legt am Innoko-Fluss ein Päuschen während des Hundeschlittenrennens Iditarod ein. Sie wartet auf ihre Schwester, beide sind sogenannte Musher, also Hundegespannführerinnen. Am 3. März sind sie in Anchorage gestartet, der Sieger des Wettkampfs, Peter Kaiser, traf am Mittwoch am Ziel in Nome an der Beringsee ein.
Tropfenweise: Ein Mann sammelt aus der Not heraus Wasser im venezolanischen Nationalpark El Avila. Die Stromausfälle in dem krisengeschüttelten Land betreffen auch die Wasserpumpen in den Wohnhäusern der Hauptstadt Caracas.
Bei der letzten Hürde: Der Jockey Harry Kimber und sein Pferd West Chinnock stürzten beim Pferderennen im englischen Wincanton. Dabei fiel das Reittier auf den Reiter - beide überstanden den Sturz ohne Verletzungen.
Während des massiven Stromausfalls in Venezuela suchten sich Handynutzer irgendeinen Ort, an dem sie Netz haben - wie hier auf dem Francisco Fajardo Highway in der Hauptstadt Caracas.
Verkabelt: Eine chinesische Journalistin macht sich bereit für den Nationalen Volkskongress in Peking.
Zur Zeit des Ersten Weltkriegs zählte der Dojransee im Südosten Nordmazedoniens zum Frontverlauf. Dort stießen die Truppen der Mittelmächte auf der einen und die Kräfte der Entente auf der anderen Seite aufeinander. Heute ist der See bei zahlreichen Tierarten beliebt, die das vergleichsweise warme Klima der Region und das reichhaltige Fischangebot der Gewässer schätzen.
Saubere Sache: In der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Ärzte seit vielen Monaten gegen einen Ebola-Ausbruch. Ob diese Waschstation auf der Straße hilft, die gefährliche Krankheit einzudämmen, ist fraglich. Aber grundsätzlich schadet Händewaschen sicher nicht.
Zwischen den Trümmern: Ein Rettungsteam durchsucht die Absturzstelle der verunglückten Boeing 737 Max 8 nahe der äthiopischen Stadt Bishoftu, rund 60 Kilometer südlich von Addis Abeba. Die Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines stürzte am 10. März auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi ab, 157 Menschen starben.
Gut getroffen: In Hanoi staunt ein Junge über die Graffiti an der Wand des Hidden Gem Cafés. Selbst ein Minsk-Motorrad aus der Sowjetzeit wurde in die Installation mit eingefügt.
Blumenwiese? Teppichfransenhut? Models beim Fashion Design and Textile Design Catwalk im schottischen Glasgow präsentieren Entwürfe von Studenten der dortigen School of Art.
Damit Handynutzer vor lauter Handynutzung nicht unachtsam auf die Straße laufen, wurden in Tel Aviv nun Lichtampeln eingeführt: In den Boden eingelassene LED-Leuchten zeigen unkonzentrierten Fußgängern, ob Rot oder Grün ist - ohne dass diese den Blick heben müssen.
Gut eingepackt: Im Zoo der tschechischen Stadt Děčín wird ein neugeborenes Albino-Wallaby von seiner Mutter getragen.
Auf dickem Eis: Menschen genießen das gute Wetter auf dem zugefrorenen Baikalsee in der Nähe der sibirischen Siedlung Listwjanka.
Unschädlich: In der Hafenstadt Sibolga auf Sumatra lässt die indonesische Polizei Sprengstoff explodieren. Er wurde bei einem Verdächtigen sichergestellt, der zur islamistischen Terrorgruppe JAD gehören soll.
Tote Micky Maus: Der US-amerikanische Künstler Kaws präsentiert im Hafen von Hongkong seine aufblasbare Skulptur "Holiday".
Den Titel "Vogel des Jahres 2018" mussten die Tiere dieses Jahr an die Feldlerche abtreten, zu den am weitesten verbreiteten Vögeln der Welt zählt die Familie der Stare aber weiterhin. Hier zu sehen im Schwarm in einem Naturschutzgebiet nahe der Donau.
Mohn-Power: In den Hügeln der Walker-Schlucht bei Lake Elsinore strahlen wilde Mohnblüten in Orange. Im vergangenen Winter hat es in Kalifornien mehr als sonst geregnet, als Folge blühen auch mehr Wildblumen.
Winterfahrt: Während der Achensee Ballontage in Achenkirch gondelt dieser Heißluftballon über das schneebedeckte Rofangebirge. Noch bis Sonntag findet das Festival im österreichischen Tirol statt, die Ballonfahrer nehmen am Morgen auch Passagiere mit.
Mehlwurf: In der griechischen Hafenstadt Galaxidi wird der Montag nach Aschermittwoch mit einer Schlacht begangen - die Waffen? Eingefärbtes Mehl. Damit ist die Karnevalsaison beendet und die Fastenzeit eingeläutet.
Tierfreundin: Adit Romano, Mitbegründerin der "Freedom Farm", streichelt das Schwein Omri. Der Hof im israelischen Moschaw Olesh dient hauptsächlich als Zufluchtsort für behinderte Tiere.
Abgehoben: Dominik Paris beim Abfahrtstraining in Andorra. Der italienische Skirennläufer ist Vierter in der Weltcup-Gesamtwertung.
Wenn ein Rettungflieger selbst zum Pflegefall wird: Die stillgelegte CL-604 "HB-JRA" der schweizerischen Rettungswacht Rega wird hier auf dem Vierwaldstättersee per Schiff transportiert. Demnächst wird es im Transportmuseum in Luzern zu besichtigen sein.
Dieses Foto der Nasa zeigt zwei Trainingsflugzeuge des Typs Northrop T-38 im Überschallflug. Aus einem weiteren, über ihnen fliegenden Jet fotografierten die Nasa-Experten die für das bloße Auge unsichtbaren Stoßwellen, die beide Flieger in der Luft produzierten - und die auch verantwortlich für das Entstehen des Überschallknalls sind. Das Verfahren, das dabei zum Einsatz kam, ist die sogenannte Schlierenfotografie. Die Bildtechnik soll helfen, neue Flugzeuge leiser zu machen.
Ein Silberstreifen am Horizont: Die Sonne bahnt sich über der Bucht im baskischen La Concha ihren Weg durch die Wolken.
Die "Mutter Gottes", wie das Archipel Madre de Dios im Süden Chiles übersetzt heißt, soll den begehrten Status als Unesco-Welterbestätte erhalten. Angesichts dieser beeindruckenden Bilder von französischen Wissenschaftlern, die in der Region eine Eishöhle erkunden: Wer könnte der chilenischen Regierung diesen Wunsch abschlagen?