Bilder der Woche Moskaus Mules
Vor der großen Show: Footballspieler der New York Jets warten vor dem NFL-Spiel gegen die New England Patriots darauf, den Platz betreten zu können. Gegen den fünfmaligen Super-Bowl-Sieger New England gab es für die Jets aber eine 13:27-Pleite.
Eisernte: Ein Dorfbewohner der russischen Ortschaft Oy nahe Jakutsk wirft Wasser durch die Luft - das umgehend gefriert. In der Region im Osten Russlands herrschen derzeit Temperaturen um die minus 40 Grad; wegen Wassermangels sammeln dort viele Bewohner Eis, um es zu schmelzen.
"Iron Biby" und die halbe Tonne: Cheick Ahmed Al-Hassan Sanou, genannt "Iron Biby", bereitet sich darauf vor, 505 Kilogramm zu stemmen. Der Mann aus Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, ist einer der zehn stärksten Athleten der Welt.
Frauen unter sich: Eine Polizistin ist auf dem Taksim-Platz im Zentrum von Istanbul im Einsatz. Dort gingen am vergangenen Sonntag viele Menschen gegen Gewalt auf die Straße, die sich gegen Frauen richtet.
Konzentration: Zwei Mechaniker halten vor dem Formel-1-Grand-Prix von Abu Dhabi vor dem Ferrari-Boliden von Kimi Räikkönen die Stellung. Während der linke Mechaniker konzentriert bleibt, lässt sich der rechte von der Flugshow vor dem Rennstart beeindrucken.
Abflug: Tom Doslin verlässt vor der Küste von Haleiwa auf Hawaii unsanft das Surfbrett. Die Pipeline im hawaiianischen North Shore ist legendär. Im Winter ist auf Hawaii die Haupt-Surfsaison.
Außerirdisch schön: Das Eden Project in Cornwall hat seine Weihnachtsbeleuchtung gezündet. Die Gewächshäuser des botanischen Gartens, die aus geodätischen Kuppeln bestehen, sind die derzeit größten der Welt und ein beliebtes Reiseziel. In ihnen gedeihen tropische, subtropische und mediterrane Pflanzen.
Autos im Schneegestöber: Diese Aufnahme zeigt einen Parkplatz im winterlichen Moskau aus der Vogelperspektive.
Müll, Müll, Müll: Eine Frau kramt in einem Abfallberg im indonesischen Marelan auf Sumatra. Einem Uno-Bericht zufolge hat die Menschheit seit den frühen Fünfzigerjahren mehr als acht Milliarden Tonnen Plastik produziert - der Großteil davon landet demzufolge auf Müllhalden und in der Natur.
Rudelbildung: Während des Qualifikationsspiels zur Rugby-Weltmeisterschaft, die im kommenden Jahr in Japan stattfinden wird, stoßen Spieler der Nationalmannschaft von Hongkong mit kanadischen Spielern zusammen. Das Spiel, das im französischen Marseille stattfand, gewann Kanada 27:10.
Spektakulär: In der ägyptischen Tempelstadt Luxor haben Archäologen in einem uralten Grab Tausende Relikte entdeckt. Außerdem fanden sie einen etwa 3500 Jahre alten Sarkophag. Er gehöre in die Zeit um das Jahr 1530 vor Christus, hieß es bei ägyptischen Experten. Der Sarkophag enthält die gut erhaltenen Überreste einer Frau, deren Identität jetzt geklärt werden soll.
Anhänger des sogenannten Steampunk gehen durch den englischen Ort Haworth. Dort fand zum sechsten Mal das "Haworth Steampunk Weekend" statt - ein dreitägiges Festival für Anhänger einer idealisiert-futuristischen Darstellung des viktorianischen Zeitalters.
Russische Jets über der Krim-Brücke: Zwischen Moskau und Kiew herrscht seit Tagen Krisenstimmung. Der jüngste Konflikt begann im Schwarzen Meer. Die russische Küstenwache hatte in der Straße von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und festgesetzt. Die Brücke im Osten der Halbinsel Krim wurde im Mai 2018 offiziell eröffnet. Sie verbindet die annektiere Krim mit der russischen Region Krasnodar.
Sterben: Ein Wanderer hat am Strand einer neuseeländischen Insel bis zu 145 Grindwale entdeckt. Die Hälfte der Tiere war bereits tot, die andere musste eingeschläfert werden. Der Grund für die Massenstrandung ist bisher unklar. Experten vermuten, dass ein Leittier verletzt oder krank wurde, seinen Orientierungssinn verlor und die anderen ihm dann folgten. Möglicherweise gerieten die Wale aber auch in eine Strömung oder wurden von Haien angegriffen.
Schluck: Ein Kind erhält im Jemen einen Polio-Impfstoff. Die Gesundheitsbehörden haben eine landesweite Kampagne gestartet, bei der mehr als fünf Millionen Kinder in dem vom Krieg verwüsteten Land gegen Kinderlähmung geimpft werden sollen.
Staubig: Rund ein halbes Jahr war die Nasa-Sonde "Insight" zum Mars geflogen, doch vor allem die letzten sieben Minuten ihrer Reise hatten es in sich. Mit bis zu 20.000 Kilometern pro Stunde ging es durch die Atmosphäre, der Hitzeschutzschild erwärmte sich auf teils bis zu 1500 Grad Celsius. Schon wenige Minuten nach dem Aufsetzen kam dann das erste Foto im Kontrollzentrum an. Dabei war der Staubschutz noch auf der Kamera, daher die schwarzen Punkte.
Geliftet: Der 335 Meter hohe Bailong-Aufzug befindet sich an der Seite einer riesigen Klippe im Wulingyuan-Landschaftsgebiet in China. Hier wird auch Menschen, die sonst kein Problem mit Höhenangst haben, schwindelig. Zhou Hongyun (l.) und sein Kollege haben anscheinend dies Problem nicht, sie kontrollieren routinemäßig den Megalift.
Gefährliche Flucht: Die 40-jährige Maria Meza aus Honduras rennt unter Tränengasbeschuss mit ihren Zwillingstöchtern in Richtung USA. Sie ist eine von Tausenden Migranten aus Zentralamerika, die derzeit ihre Heimat verlassen und über mexikanischen Grenzstadt Tijuana die Flucht in die USA wagen.
Tschüss: Manchester Uniteds Spieler Phil Jones fliegt im Champions-League-Gruppenspiel gegen die Young Boys Bern über die Werbebande. Verstecken musste sich Jones nicht: United gewann durch ein Tor von Marouane Fellaini kurz vor Schluss 1:0.
Steinalt: Rund 9000 Jahre soll diese Steinmaske alt sein, die sich ein Mitarbeiter des Rockefeller-Museums in Jerusalem vor das Gesicht hält. Sie wurde nach Angaben von Archäologen bereits vor einigen Monaten bei Hebron gefunden, aber erst jetzt vorgestellt. Die Maske stammt ungefähr aus der Zeit, als die Jäger und Sammlern in der Region zu Ackerbauern wurden.
Balanceakt: Bei Zhangjiajie in der chinesischen Provinz Hunan geht es steil aufwärts. Die Besucher des Outdoor-Sportparks klettern eine Felswand hoch.
Pyro-Protest: Feuerwehrleute demonstrieren vor dem katalanischen Regionalparlament in Barcelona gegen die Sparmaßnahmen. Auch Ärzte, Krankenpfleger und andere Angestellte gehen immer wieder auf die Straße.
Angst: Es scheint zunächst unglaublich, aber von dieser Empore fahren regelmäßig Skispringer herunter. Auf der Schanze auf dem Holmenkollen, einem 371 Meter großen Berg in Oslo, findet im März ein Weltcup-Springen statt.
Spuckend: Der Volcán de Fuego in Guatemala spuckt wieder Feuer und Asche. Tausende Menschen haben sich vorsorglich in Sicherheit gebracht. Ein Gemisch aus Asche, Lava und giftigen Gasen hatte bei einem Ausbruch des Feuervulkans im Juni mehr als 190 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 230 weitere Menschen wurden als vermisst gemeldet.
Wein-Achtsbaum im Fränkischen: In Nordheim am Main ragt seit Kurzem dieser ungewöhnliche Christbaum in den Himmel - er besteht aus 1099 Bocksbeutel-Flaschen, in denen traditionellerweise der Wein aus der Region abgefüllt wird. Die Spitze des Baumes ziert eine grüne Jubiläumssektflasche.
Dicke Luft: Europas größtes Braunkohlekraftwerk im polnischen Belchatow südlich von Lodz stößt Dampf und Rauch aus. Im polnischen Katowice findet ab kommender Woche die Uno-Klimakonferenz statt. Das Gastgeberland gehört zu den am stärksten verschmutzten Ländern in der EU. Seine Energie gewinnt es zu rund 80 Prozent aus der Kohleproduktion. Zu den offiziellen Partnern für die Klimakonferenz gehört neben anderen Kohleunternehmen auch der größte Kokskohleproduzent der EU.
3D 2.0: In einem Kino in Mumbai verfolgen Zuschauer das Sci-Fi-Spektakel "2.0" - in 3D. Der Film ist mit einem Budget von umgerechnet 76 Millionen Dollar der teuerste indische Film aller Zeiten. Es geht um einen Mutanten, der Smartphones als Waffe einsetzt.
Menschliches Ornament: Tänzerinnen des Shanghai Ballett zeigen Teile einer Choreografie im Bode Museum. Die Werbeveranstaltung soll auf die Premiere des Ballett-Spektakels "Der größte Schwanensee der Welt" am 1. Dezember im Theater am Potsdamer Platz aufmerksam machen. An der Produktion wirken über 100 Tänzerinnen und Tänzer mit.
Power-Food: Ein Straßenhändler wartet in Neu-Delhi auf Kundschaft. Auf einem Tablett hat er unter anderem Gurken, Mango, Zitronen und Chilis und drapiert. In dem Land gibt es älteren Schätzungen zufolge rund zehn Millionen Straßenverkäufer, in Neu-Delhi sollen es fast eine halbe Million sein. Inzwischen dürfte die Zahl gestiegen sein. Einige von ihnen haben sich in Gewerkschaften organisiert, viele arbeiten allerdings illegal.
Sandig: Mehr als 100 Meter hoch ist die Wolke dieses Sandsturms, der gerade auf die chinesische Millionenstadt Zhangye zurollt. Die Sichtweite soll teilweise unter zehn Metern gelegen haben. Das Material stammt aus der Wüste Gobi und wurde durch kräftige Winterwinde in die Stadt getrieben.